4. Interventions-Workshop Dortmund

Neuer Termin: 19.11.2020

Warum ein Hirntumor kein Todesurteil sein muss

Jährlich wird bei rund 8.000 Menschen in Deutschland ein Hirntumor diagnostiziert. Auch wenn häufig...

Klinikum bietet Online-Seminare für Nachwuchsärzt*innen

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Lässt sich Covid-19 erschnüffeln? Klinikum startet Forschungsprojekt

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Kontakt

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Münsterstraße 240
44145 Dortmund

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Telefon: 0231 / 953 - 18300

Allgemeine Sprechstunde der Neurochirurgischen Klinik
Telefon: 0231 / 953 - 18352

Neurochirurgie

Münsterstraße 240
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Zertifikate

DKG

Hirntumore des Kindes

Tumore des Zentralen Nervensystems (ZNS) sind die häufigsten soliden Tumore des Kindesalters. Sie sind überhaupt die zweithäufigste Tumorerkrankung des Kindes und werden nur von den Leukämien übertroffen. Daher ist eine fachliche Kompetenz und Erfahrung mit der gesamten Behandlung dieser Tumoren – vor, während und nach der Operation - von größter Wichtigkeit für das Wohlergehen unserer kleinsten Patienten.

Das Gehirn selbst ist völlig schmerzunempfindlich. Daher machen sich Tumore des Gehirns und Rückenmarks in aller Regel durch Funktionseinbußen (z.B. Lähmungen, Sehstörungen) oder Krampfanfälle bemerkbar. Bei Kindern können Entwicklungsrückschritte auftreten oder ein Aufstau des Nervenwassers, bedingt durch eine Verlegung der natürlichen Abflusswege. Letzteres führt bei den betroffenen Kindern häufig zu Nüchternerbrechen, gelegentlich auch Kopfschmerzen durch den erhöhten Kopfinnendruck.

                                 

Die Neurochirurgie des Klinikum Dortmund behandelt jede Art von Tumoren des ZNS bei Kindern. Dabei blickt sie auf eine langjährige Erfahrung bei diesen besonders herausfordernden Operationen.

Die chirurgische Behandlung von Hirntumoren bei Kindern hat zwei klar definierte Ziele:

  • Entfernung der Raumforderung unter größtmöglicher Schonung aller umgebenden Strukturen
  • Sicherung der endgültigen Diagnose für eine etwaige spätere Anschlusstherapie.

Alle Kinder mit einem Tumor des ZNS werden im Klinikum Dortmund interdisziplinär behandelt. Die Behandlungen erfolgen in enger Absprache mit dem Behandlungsnetzwerk HIT.

Die weitere Behandlung nach der Operation Ihres Kindes richtet sich ausschließlich nach der endgültigen Diagnose, die referenzpathologisch durch das Hirntumor-Referenzzentrum in Bonn bestätigt wird. Alle Behandlungsschritte werden wir in aller gebotenen Ruhe und Ausführlichkeit mit Ihnen und auch Ihrem Kind besprechen. Nach der ersten Therapie sehen wir Ihre Kinder zur Nachsorge dann gerne in unseren Sprechstunden, die wir ebenfalls interdisziplinär anbieten.