2. Dortmunder Gelenksymposium - Save the date

Kniegelenk: Knorpelschaden, Meniskus, Gelenkersatz, Komplikationen, Revision

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Klinik für Orthopädie

Beurhausstr 40
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KlinikumLive

28.05.2018 - Knie-Prothesen – das Rund-um-Paket

15.11.2017 - Erfunden im KlinikumDo - die 3fache Beckenosteotomie

18.09.2017 - Knieprothese live am Knie-Modell eingebaut

26.06.2017 - High-Heels um jeden Preis?

18.04.2017 - Therapie von Knorpelschäden nach Unfällen

Wechsel-/Revisionsendoprothetik der Hüfte

Durch die begrenzte Standzeit aller Endoprothesen ist durch die hohe Anzahl der Prothesenimpl. in Deutschland zwangsweise auch die Zahl der Wechseloperationen gestiegen. Hauptgründe dafür sind Lockerungen, Luxationen, Verschleiß des PEs, periprothetische Infektion und Frakturen. Dabei können knöcherne Defekte auftreten, die am besten mit Fremdknochen aufgebaut werden sollten. Daher ist in spezialisierten Zentren auch die Notwendigkeit einer Knochenbank essentiell. Um der besonderen anatomischen Situation Herr zu werden, sind hier Revisionsprothesen (z.B. Burch-Schneider-Ring, Müllerpfannendachschale, tripolare Pfannen, modulare zementfreie Titan-Schäfte, Tumorprothesen, Beckenteilersatz) notwendig.

Weiterhin ist eine enge Zusammenarbeit mit der klinikinternen Mikrobiologie zur suffizienten antibiotischen Therapie bei periprothetischen Infektion Grundvoraussetzung, um eine keim- und patientenspezifische Therapie durchzuführen. Häufig ist je nach Keimlage, Dauer der Infektion und Weichteilsituation ein zweizeitiges Vorgehen bei Infektionen sinnvoll. Eigens hierfür wird durch Prof. Dr. med. Lüring entwickeltes international anerkanntes und vielfach in Zentren umgesetztes Therapieregime bei periprothetischen Infektion umgesetzt. Dies bedeutet auch, dass bei fast jeder Wechseloperation eine präop. Punktion zum Infektausschluss durchgeführt wird. Nach Infektausschluss erfolgt die terminierte Aufnahme mit den üblichen präop. Vorbereitungen (Aufklärung zur OP und Narkose, digitale Planungsröntgenbilder etc.) am Vortag. Je nach Operationsaufwand kann die Operation 2-3h dauern. In der Regel erfolgt die p.o. Verlegung der Patienten auf die chirurgische Intensivstation zur weiteren Überwachung.

Bei stabilen Kreislaufverhältnissen am Folgetag die Rückverlegung auf die periphere orthopädische Station. Die Mobilisation erfolgt mit Hilfsmitteln unter krankengymnastischer Anleitung bei Voll-/Teilbelastung oder temporäre Entlastung. Der stationäre Aufenthalt variiert individuell zwischen 7-14d. Bei periprothetischen Infektionen muss eine kalkulierte Antibiose über mehrere Wochen erfolgen. Eine AHB wird ebenfalls individuell eingeleitet. Falls die häusliche Versorgung nicht gewährleistet ist, wird sich unser Entlassungsmanagment die notwendigen Regelungen zur optimierter Versorgung Zuhause organisieren.

Beispielbilder:


grobe Pfannenlockerung mit Dislokation und acetabulärem Knochendefekt

 


Pfannenabstützring mit Knochentransplantation zum Defektaufbau des Beckens

 

periprothetische Femurfraktur nach Sturz mit gelockerter Schaftprothese

 


Schaftwechsel auf eine modulare zementfreie Titanschaftprothese mit zus. Cerclagenosteosyntese

 

 
grobe Pfannenlockerung mit Dislokation und acetablärem Knochendefekt

 


Pfannenabstützring mit tripolarer Pfanne und Knochentransplantation zum Defektaufbau des Beckens

 

Sie haben noch Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Wir beraten Sie gerne!

Ihre Experten im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Gelenke DO für

Hüftgelenksersatz und Hüftgelenkswechseloperationen

  • Prof. Dr. C. Lüring (Leiter Endoprothetikzentrum und Seniorhauptoperateur)

  • OA Dr. M. Brucker (Stv. Leiter Endoprothetikzentrum und Seniorhauptoperateur)

  • OA Dr. D. Arbab (Hauptoperateur)

  • LOA Dr. A.R. Zahedi (Hauptoperateur)

  • Dr. T. Wemhöner

 

Erreichbar über
Fr. Wagener (Sekretariat des Klinikdirektors Prof. Lüring)
Telefon: 0231 / 953 - 21850  

Orthopädische Ambulanz
Tel.: 0231-953-21851

Orthopädische Klinik
Klinikum Dortmund gGmbH
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund