4. Interventions-Workshop Dortmund

Neuer Termin: 19.11.2020

Prof. Rohde sieht künstliche Intelligenz in der Radiologie als Chance ...

Angesichts der aktuellen Diskussion um künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin warnte der...

„Digitale Fusionsbiopsie" - Verdacht auf Krebs: Urologen können noch ...

Die Urologen im Westfälischen Krebszentrum des Klinikums Dortmund haben eine neue Methode im...

Schilddrüsenkrank? Chirurg, Endokrinologe & Nuklearmedizinerin ...

Je nach Befund und Aktivität eines Knotens in der Schilddrüse kann es zu Beschwerden wie Herzrasen,...

Thrombektomie: Spezialist verstärkt die Neuroradiologie im Kampf gegen ...

Die Schlaganfall-Spezialisten des Klinikums Dortmund erhalten Verstärkung: Dr. Tobias Breyer ist...

Kontakt

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund
Tel: 0231 / 953 - 19819

Klinikzentrum Nord
Münsterstraße 240
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 953 - 18610

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40):
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Klinikzentrum Nord (Münsterstraße 240):
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Zertifikate

DKG Burda

Video

Hirn-Aneurysma-Therapie

KlinikumLive

08.09.2017 - Hirn-Aneurysma-Therapie in der Neuroradiologie

Digitale Subtraktions-Angriographie (DSA)

Eine Angiographie ist eine Darstellung von Blutgefäßen mit Hilfe eines Röntgenkontrastmittels.

Dabei wird heute nicht mehr ein Röntgenfilm direkt belichtet, vielmehr werden die Bildinformationen in einem Computer abgespeichert (digitalisiert).

Es wird zunächst eine sogenannte Maske aufgenommen, auf der Knochen und Weichteilschatten wie auf einer normalen Röntgenaufnahme vorhanden sind. Der Computer subtrahiert dieses Bild vom danach aufgenommenen Kontrastmittelbild, das Ergebnis ist eine Abbildung der Gefäße ohne Überlagerung durch andere Körperstrukturen. Man spart dadurch Kontrastmittel und Röntgenstrahlen ein.

Diese Technik erlaubt die Darstellung auch sehr feiner Gefäßstrukturen, und sie wird eingesetzt, wenn andere Verfahren wie etwa die MR-Angiographie nicht ausreichen. Das etwas höhere Risiko wird dabei zu Gunsten einer besseren Diagnostik abgewogen.


Um das Kontrastmittel in das zu untersuchende Gefäß einzubringen, wird eine Arterie (meistens in der Leiste) punktiert und ein dünner Spezialkatheter eingeführt, der dann bis zur Untersuchungsregion vorgeschoben wird.

Mit speziellen Ballonkathetern können verengte oder verschlossene Gefäße wiedereröffnet werden (Dilatation, PTA, Dotterung). Gefäße, welche Tumore oder Gefäßmissbildungen versorgen oder aus denen es unstillbar blutet, können über den Katheter mit besonderen Stoffen verschlossen werden (Embolisation).

Nach einer solchen Untersuchung ist zur Vermeidung von Nachblutungen aus der Punktionsstelle eine mehrstündige Bettruhe erforderlich.

Häufig untersuchte Fragestellungen sind z. B.:
  • Aneurysma (Gefäßaussackungen)
  • Embolisation (Gefäßverschluss)
  • Malformationen (Gefäßmissbildungen)
Häufig durchgeführte Interventionen (Eingriffe) sind z. B.:
  • Ballon-Dilatationen (Gefäßerweiterung mittels eines Spezialkatheters)
  • Stent-Implantation (Gefäßerweiterung mittels eines Drahtgeflechtes)
  • Embolistation (Gefäßverschließung bei Fehlbildungen und Tumoren)