Kopf-Hals-Onkologie und Radiologie

In Zusammenarbeit mit der Akademie für Medizinische Fortbildung der ÄrztekammerWestfalen-Lippe

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Mo-Fr 07:30-16:00 Uhr

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumsleitung
Prof. Dr. Stefan Rohde
Tel: 0231 / 953 - 21360

Sekretariat
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Tel: 0231 / 953 - 21350

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

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Klinikzentrum Nord (Münsterstraße 240):
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Zertifikate

DKG

Video

Hirn-Aneurysma-Therapie

KlinikumLive

08.09.2017 - Hirn-Aneurysma-Therapie in der Neuroradiologie

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist eine seit dem Jahre 1971 angewandte Methode zur Untersuchung des menschlichen Körpers.

Bei der CT rotiert eine Röntgenröhre um den Patienten, während dieser auf einem Tisch durch den CT gefahren wird. Mittels einer komplizierten Berechnung werden nun so genannte Schichten ermittelt. Diese Bilder vermitteln einen Eindruck davon, wie es im Körper des Patienten aussieht. Man erkennt, wie die Organe im Körper liegen. Dies ermöglicht natürlich eine viel genauere Lokalisation und Bestimmung eventueller Krankheiten.

Die CT ist eine schnelle und meist unkomplizierte Untersuchung. Doch manchmal kann es von Nöten sein, für eine bessere Aussagekraft der Bilder ein jodhaltiges Kontrastmittel zu verabreichen. Dies geschieht über einen venösen Zugang im Arm.

Ebenfall kann es für Untersuchungen des Bauches nötig sein, dass Sie ein bei uns frisch zubereitetes Kontrastmittel über einen bestimmten Zeitraum trinken müssen. 

Über beide Verabreichungen des Kontrastmittels (venös/oral) werden Sie vor der Untersuchung durch unser Personal aufgeklärt.

Naturgemäß ist beim CT die Strahlendosis höher als beim normalen Röntgen. Deshalb wird die Anforderung für eine CT eingehend geprüft. Sollte dann eine CT durchgeführt werden, so wird unser Team die Dosis so gering wie möglich halten.

Als Patient können Sie überflüssige Untersuchungen vermeiden in dem Sie einen Röntgenpass führen.

Häufig untersuchte Körperregionen und Fragestellungen sind z. B.:

Schädel und Gehirn:

  • Schlaganfall
  • Gehirnblutungen, z. B. nach Unfällen
  • Hirntumore, Metastasen oder Entzündungen
  • Gefäßdarstellungen
  • Knöchernen Verletzungen nach Unfällen

Gesichtsschädel und Hals:

  • Erkrankungen der Mundhöhle, des Mundbodens und der Zunge
  • Erkrankungen des Kiefers und der Zähne (Denta-CT)
  • Erkrankungen des Rachens und des Kehlkopfes
  • Missbildungen des Gesichtsschädels
  • Knöcherne Verletzungen des Gesichtsschädels

Wirbelsäule:

  • Bandscheibenleiden
  • Wirbelsäulen und Rückenmarksverletzungen
  • Tumore und Metastasen
  • Entzündungen
  • Missbildungen

Brustkorb und Lunge:

  • Lungenentzündungen
  • Lungenkrebs
  • Tuberkulose
  • Erkrankungen des Herzens und der großen Gefäße
  • Erkrankungen der Brustwand und des Rippenfells
  • Lungenembolie

Bauchhöhle und Becken:

  • Erkrankungen der Leber, der Milz und der Gallenblase
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
  • Erkrankungen der Nebennieren, Nieren und der Harnwege einschl. der Blase
  • Erkrankungen der Gefäße
  • Tumor, Metastasen und Lymphknoten
  • Knöcherne Verletzungen des Beckens

Muskel- und Skelettsystem:

  • Knöcherne Verletzungen
  • Entzündliche Gelenkerkrankungen
  • Gelenkverschleiß
  • Erkrankungen und Verletzungen der Muskulatur
CT-gesteuerte Gewebsentnahme:

Unter computertomographischer Steuerung ist es möglich, mit Hilfe von feinen Nadeln Gewebsproben aus verschiedenen Organen zu entnehmen.

Die Computertomographie dient hierbei dazu, den Erkrankungsherd genau zu treffen und eine Verletzung benachbarter Organe zu verhindern.

Das entnommene Gewebe wird dann zur feingeweblichen Untersuchung an das Pathologische Institut weitergeleitet.

CT gesteuerte Perineuraltherapie:

Diese Form der Behandlung kommt bei bestimmten Formen chronischer, wirbelsäulen- bedingter Schmerzen zum Einsatz.

Hierbei werden unter computertomographischer Steuerung eine oder mehrere Nervenwurzeln im Bereich ihres Austrittes aus dem Wirbelkanal mit örtlichen Betäubungsmitteln und Entzündungshemmern umspritzt.

CT- gesteuerte Perineuraltherapien und Gewebsentnahmen sind auch bei stationären Patienten/innen anderer Krankenhäuser möglich.


Besondere Techniken:

3D-Rekonstruktionen

Mit Hilfe einer speziellen Software werden aus den CT-Datensätzen dreidimensionale Bilder, z. B. der Knochen errechnet. Dieses hat sich vor allem vor plastischen Operationen bewährt.

Denta-CT

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Darstellung des Kiefers und der Zähne, wobei mittels eines Computers die Bogenform des Kiefers herausgerechnet wird. Dadurch kommen Fehlstellungen und Anomalien besonders gut zur Darstellung.

Osteodensitometrie

Bei der Osteodensitometrie handelt es sich um eine so genannte Knochendichte- Messung. Hierbei wird im Rahmen eine Osteoporosebehandlung oder vor einer Stabilisierungs- -OP der Lendenwirbelsäule die Knochendichte in den Lendenwirbelkörpern gemessen.