30. Fortbildungsveranstaltung für Medizinisch-Technische Assistenten ...

Einmal jährlich veranstaltet die AkademieDO in Zusammenarbeit mit der MTRA-Schule der Klinikum...

„Digitale Fusionsbiopsie" - Verdacht auf Krebs: Urologen können noch ...

Die Urologen im Westfälischen Krebszentrum des Klinikums Dortmund haben eine neue Methode im...

Schilddrüsenkrank? Chirurg, Endokrinologe & Nuklearmedizinerin ...

Je nach Befund und Aktivität eines Knotens in der Schilddrüse kann es zu Beschwerden wie Herzrasen,...

Thrombektomie: Spezialist verstärkt die Neuroradiologie im Kampf gegen ...

Die Schlaganfall-Spezialisten des Klinikums Dortmund erhalten Verstärkung: Dr. Tobias Breyer ist...

Kontakt

Röntgenanmeldung, Anforderung von Röntgenbildern
Tel: 0231 / 953 - 19819
Sprechstunde
Mo-Fr 07:30-16:00 Uhr

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumsleitung
Prof. Dr. Stefan Rohde
Tel: 0231 / 953 - 21360

Sekretariat
Frau Ademi
Tel: 0231 / 953 - 21350

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40):
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Klinikzentrum Nord (Münsterstraße 240):
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Zertifikate

DKG Burda

Video

Hirn-Aneurysma-Therapie

KlinikumLive

08.09.2017 - Hirn-Aneurysma-Therapie in der Neuroradiologie

EOS

Was ist EOS?

EOS-Imaging ist eine moderne Art der Skelettdiagnostik. Es ermöglicht hochauflösende Aufnahme des Achsenskeletts zu erstellen und dabei die Strahlenbelastung des Patienten ohne Qualitätsverlust deutlich zu reduzieren. Die Methode basiert auf einer Nobelpreis-gekrönten Idee: Zwei zueinander rechtwinklig ausgerichtete Röntgenstrahlen "scannen" den gesamten Körper, spezielle Detektoren zeichnen die empfangenen Daten auf. Das gewonnene Bild stellt den Patienten im Gegensatz zu gewöhnlichen Röntgenaufnahmen ohne Größenverzerrung und in natürlicher Position dar. Dies ermöglicht die schnelle Untersuchung und Interpretation von verschiedenen orthopädischen Problemen, insbesondere bei Wirbelsäulen- und Beckenstörungen, die durch herkömmliche Ganzkörperaufnahmen nicht ausreichend dargestellt werden konnten. Unsere Klinik wurde als erste Klinik in Deutschland mit dem EOS-System ausgestattet.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung der EOS-Untersuchung?

Die Strahlenbelastung bei einer Aufnahme entspricht ungefähr der von zwei transatlantischen Flügen und liegt somit deutlich unterhalb der Strahlenbelastung bei gewöhnlichen Röntgen-Ganzkörperaufnahmen oder bei CT-Aufnahmen. Besonders bei korpulenten Patienten waren bisher die Röntgenbilder der Wirbelsäule trotz bester Einstellungen von schlechter Qualität und mit nicht unerheblicher Strahlung verbunden. Durch EOS können beide Probleme gleichzeitig gelöst werden -weniger Strahlung bei höherer Qualität.

Wie läuft die Untersuchung im EOS ab?

Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Patient befindet sich in einer speziellen Kabine, an deren Wänden die Strahlenquelle sowie die Detektoren montiert sind. Bei besonders geschwächten oder eingeschränkt mobilen Patienten sind die Aufnahmen im Sitzen möglich. Liegendaufnahmen sind aufgrund der Kabinengröße nicht durchführbar. Die Aufnahmen werden nach der Untersuchung mit Hilfe eines speziellen Software-Systems bearbeitet. Beckenneigung, Beckenschiefstand, Fehlrotationen der Oberschenkelknochen, Fehlstellungen der Wirbelsäule sowie Rotation und Fehlstellung jedes einzelnen Wirbelkörpers können anhand der Software präzise gemessen und dreidimensional dargestellt werden. EOS-Diagnostik eignet sich besonders bei orthopädischen Erkrankungen der Wirbelsäule, des Beckens und der unteren Gliedmaße (Wirbelsäulenfehlstellungen, Beckenfehlstellungen, Beinlängendifferenz, Beurteilung der Balance usw.). Für die Erkrankungen der oberen Gliedmaße ist die Methode weniger geeignet. Ungeeignet ist die Methode für die Erkrankungen der Brust- und Bauchorgane.

Presse

Presse EOS