Kopf-Hals-Onkologie und Radiologie

In Zusammenarbeit mit der Akademie für Medizinische Fortbildung der ÄrztekammerWestfalen-Lippe

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Kontakt

Röntgenanmeldung, Anforderung von Röntgenbildern
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Mo-Fr 07:30-16:00 Uhr

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumsleitung
Prof. Dr. Stefan Rohde
Tel: 0231 / 953 - 21360

Sekretariat
Frau Ademi
Tel: 0231 / 953 - 21350

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40):
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Klinikzentrum Nord (Münsterstraße 240):
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Zertifikate

DKG

Video

Hirn-Aneurysma-Therapie

KlinikumLive

08.09.2017 - Hirn-Aneurysma-Therapie in der Neuroradiologie

Kinderradiologie

Spezialisten in der bildgebenden Diagnostik - vom Extremfrühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen

Auch Kinder werden krank. In vielen Fällen kann die Diagnose ganz einfach gestellt werden (z.B. Hautabschürfung nach Sturz), die Behandlung erfolgt nach gängigen Richtlinien. In vielen Fällen weiß Ihr Kinderarzt jedoch nicht, was genau die Ursache der Beschwerden Ihres Kindes ist – z.B. bei Bauchschmerzen. Ist es ein viraler Infekt oder doch eine Blinddarmentzündung? In solchen Fällen kann der Kinderradiologe helfen, durch eine Ultraschalluntersuchung mehr Informationen über krankhafte Veränderungen im Bauch Ihres Kindes zu bekommen und dadurch zielgerichtet schnell die weitere Behandlung einzuleiten.

Wir betreuen bilddiagnostisch alle Altersstufen: vom Extremfrühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen.

Die Kinderradiologie ist ein Spezialgebiet der Radiologischen Diagnostik. An die Facharztausbildung zum Radiologen schließt sich eine mehrjährige Zusatzweiterbildung an. Warum ist das so? Kinder haben andere Erkrankungen als Erwachsene, ihr Organismus wächst noch, er reagiert sensibler auf Röntgenstrahlen: Daher wenden wir in der Kinderradiologie – wann immer es die Fragestellung erlaubt – Methoden an, die OHNE Röntgenstrahlung auskommen. Dies sind Ultraschall und Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie).

Welche Untersuchungsmethoden wenden wir an?

Neben der klassischen „Röntgenaufnahme“, die Sie sicher alle kennen (z.B. Lunge mit der Frage einer Entzündung) kann unter direkter Sicht („Durchleuchtung“) das zu untersuchende Organ dargestellt werden. Manchmal ist es dazu notwendig, ein Kontrastmittel zur besseren Sichtbarkeit anzuwenden (z.B. bei Darstellung der Speiseröhre oder Gefäßdarstellungen). Über Art und mögliche Nebenwirkungen werden Sie vorab selbstverständlich aufgeklärt.

Wir führen Ultraschalluntersuchungen aller Organe – abgesehen vom Herz und den herznahen Gefäßen – durch. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Untersuchung nicht schmerzhaft ist, dass wir warmes Ultraschallgel benutzen und dass Ihr Kind den Blick ins eigene Innere am Bildschirm mitverfolgen kann. Die Untersuchung des Bauchraums ist die zahlenmäßig häufigste Untersuchung. Sie können uns in der Vorbereitung unterstützen: Geben Sie Ihrem Kind vor der geplanten Untersuchung (beginnend ca. 2 Stunden davor) viel zu trinken, damit die Harnblase möglichst voll ist. Die Untersuchung von Hals, Schilddrüse, Weichteilen, Lymphknoten erfordert keine Vorbereitung. Bei jungen Säuglingen mit noch offener Fontanelle kann der Schädelinnenraum untersucht werden.

Kernspinuntersuchungen und auch die selten erforderlichen Computertomografie-Untersuchungen finden im Rahmen eines stationären Aufenthaltes statt - die Ärzte des Kinderzentrums informieren Sie über den Untersuchungsablauf.

Ihr krankes Kind fühlt sich nicht wohl, hat Angst vor unbekannten Situationen im Krankenhaus und merkt natürlich auch Ihre Anspannung. Wir stehen mit einem spezialisierten Team bereit, die notwendigen Untersuchungen in einer möglichst kindgerechten und stressarmen Umgebung auf technisch höchstem Niveau mit modernen, kindgerechten Geräten durchzuführen. Unser Hauptanliegen ist, unter dem besonderen Aspekt des Strahlenschutzes Ihrem Kind und Ihnen den Aufenthalt in der Kinderradiologie so angenehm wie möglich zu gestalten. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns – wir wollen gemeinsam das Beste für Ihr Kind!


Frau Dr. med. Annette Schmitz-Stolbrink
Leitende Oberärztin Kinderradiologie