Kopf-Hals-Onkologie und Radiologie

In Zusammenarbeit mit der Akademie für Medizinische Fortbildung der ÄrztekammerWestfalen-Lippe

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DKG

Video

Hirn-Aneurysma-Therapie

KlinikumLive

08.09.2017 - Hirn-Aneurysma-Therapie in der Neuroradiologie

Bei mir soll eine Angiographie durchgeführt werden, was muss ich beachten?

Sehr geehrter Patient.

Ihr überweisender Arzt/Stationsarzt hat bei Ihnen eine Angiographie (DSA) angeordnet.

Was bedeutet das für Sie?

Im Grunde genommen ist eine DSA nichts Beunruhigendes. Sie dauert selten lange und ist meistens unkompliziert.

DSA werden meistens stationär durchgeführt, da sie mit einem gewissen Aufwand verbunden ist.

Von Ihrer Station wurde spätestens einen Tag vor der Untersuchung bei uns eine Anforderung abgegeben. Dies ist wichtig, damit ein Radiologe 24 Stunden vor der Untersuchung mit Ihnen sprechen kann.

Die Aufklärung über Risiken und Komplikationen der Untersuchung erfolgt in den meisten Fällen bei Ihnen auf der Station.

Wenn Sie einverstanden mit der Untersuchung sind, ist es wichtig, dass sie am Tage der Untersuchung nüchtern bleiben.

Sie werden vor der Untersuchung  bei uns im System angemeldet. Sollte Sie schon einen Röntgenpass besitzen, können Sie diesen in der Anmeldung abgeben, oder können dort auch einen neuen bekommen.

Ältere Untersuchungen können auch ohne Probleme im Pass nachgetragen werden.

Sie werden von der Station direkt zu unserem Untersuchungsraum gebracht. Dort werden Sie dann von unserer MTA in Empfang genommen.

Die Untersuchung wird von einem Arzt und einer MTA durchgeführt.

Der Ablauf der Untersuchung ist wie folgt:

Für die Untersuchung ist es wichtig, dass wir eine Arterie in Ihrer Leiste punktieren. Damit dies möglichst schmerzfrei vor sich geht betäubt der Arzt die Leiste mit einem örtlichen Betäubungsmittel.

Dann wird die Arterie mit einer Nadel direkt punktiert. Wenn die Nadel an Ort und Stelle ist wird ein feiner Draht vorgeführt. Über diesen Draht wird ein kleiner Schlauch, der Katheter, ins Gefäß eingeführt.

Das Unangenehmste haben Sie nun überstanden.

Nun wird der Katheter in der Aorta, bzw. dem zu untersuchenden Gefäß platziert.

Zur Darstellung der Gefäße wird jetzt ein Kontrastmittel verabreicht und gleichzeitig werden die Aufnahmen gemacht. Es kann während der Injektion zu einem Wärmegefühl im Körper kommen, welches aber sofort wieder abklingt. Dies ist nichts problematisches, sondern nur eine Begleiterscheinung des Kontrastmittels.

Nach Beendigung der Untersuchung wird der Katheter aus der Leiste entfernt und der Arzt drückt die Punktionsstelle ein paar Minuten ab. Danach wird ein Druckverband angelegt, welcher 24 Stunden getragen werden sollte. In dieser Zeit wird strenge Bettruhe angeordnet, da es zu Komplikationen kommen kann wenn der Druck von der Leiste genommen wird. Dies geschieht, wenn sie aufstehen, sich hinsetzen, das Bein anwinkeln. Deshalb ist es wichtig, dass sie möglichst flach im Bett liegen bleiben.

Essen und trinken dürfen Sie aber wieder nach der Untersuchung.

Was müssen Sie im Allgemeinen beachten, wenn Sie ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht bekommen sollen?

Wie bei jedem anderen Medikament kann es natürlich vorkommen, dass Sie auf das Kontrastmittel allergisch reagieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie dem Mitarbeiter vor der Untersuchung Bescheid geben, wenn Sie schon einmal allergisch auf ein Kontrastmittel reagiert haben. Ebenfalls gibt es einige Zuckermedikamente, die sich nicht mit dem Kontrastmittel vertragen. Hierbei handelt es sich um Metformin-haltige Medikamente (Diabesin, Glucophage, Juformin, Siofor, …). Während der Aufklärung fragt der Arzt Sie nach diesen Medikamenten.

Bitte setzen Sie unter keinen Umständen die Medikamente vor einer Untersuchung ab, ohne mit Ihrem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten zu haben!

Ebenfalls ist es wichtig zu wissen, ob mit Ihrer Nierenfunktion alles in Ordnung ist. Wenn Sie ambulant zu uns kommen ist es ratsam einen Kreatinin-Wert von Ihrem behandelnden Arzt  bestimmen zu lassen und zur Untersuchung mitzubringen. Sollten Sie mit Schilddrüsenproblemen in Behandlung sein ist ebenfalle ein TSH-Wert nötig, das das Kontrastmittel jodhaltig ist.

Nach einer Kontrastmittelgabe empfiehlt es sich, viel zu trinken, da das Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden wird.

relevante Medikamente und Laborwerte

Wenn Sie es wünschen, kann nach der Untersuchung eine CD mit Ihren Bildern erstellt werden.

Sollten Sie Anregungen oder Kritik äußern wollen sind wir gerne für Sie da, denn unser Bestreben ist es, dass Sie sich bei uns wohl und sicher fühlen.

Wir hoffen, dass Sie bei uns einen angenehmen Aufenthalt haben.