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Klinik für Unfallchirurgie

Zentrale Notaufnahme, BG- und Handambulanz:
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Zentrum für Schwerbrandverletzte und Bäderabteilung:
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Krankengymnastik:
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Neue Panorama-Station

Zertifikate

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Ambulantes Operieren in der Undfallklinik

Bei jeder geplanten Operation wird geprüft, ob der Eingriff nach Art und Schwierigkeit unter Berücksichtigung des Patientenzustands ohne Risikoerhöhung gegenüber einem stationären Vorgehen ambulant durchführbar ist.

Mögliche intraoperative Komplikationen sind dabei zu berücksichtigen. Neben den Begleiterkrankungen ist dabei insbesondere das soziale Umfeld der Patienten zu beachten.

Entsprechend teilen wir Operationen in folgende Kategorien ein:

Kategorie A: Eingriffe, die ausnahmslos ambulant zu erbringen sind.
Eingriffe der Kategorie A sind nicht lebensnotwendige kleinere Operationen, die nur ambulant zu erbringen sind. Sollte eine konkrete medizinische Risikoerhöhung bestehen, die zu einer stationären Überwachung führen würde, so ist die Operationsindikation zu relativieren und ggf. auf den Eingriff zu verzichten.

Kategorie B: Eingriffe, die grundsätzlich ambulant zu erbringen sind,
- sofern keine definierte, medizinisch begründete Risikoerhöhung vorliegt und
- gleichzeitig die häusliche Betreuung der Patienten gesichert ist.

Im Falle der stationären Leistungserbringung ist durch den einweisenden Arzt das erhöhte Risikos und/oder eine nicht zu gewährleistende häusliche Betreuung nachzuweisen.

Kategorie C: Eingriffe, die optional ambulant zu erbringen sind,
wenn keine medizinisch begründete Risikoerhöhung vorliegt und die häusliche Betreuung der Patienten gesichert ist und der Patient die ambulante Operation ausdrücklich wünscht.

Was also geschieht im konkreten Fall?

Ihr behandelnder Arzt hat Ihnen eine Operation empfohlen und schickt Sie versehen mit einer Einweisung, mit den aktuellen Laborwerten, mit internistischen Befunden (EKG, Ultraschall) und mit Röntgenbildern jüngeren Datums in die chirurgische Ambulanz der Unfallklinik. Sie sind entschlossen, den operativen Eingriff ambulant durchführen zu lassen.
Diese Dinge sollten Sie parat haben:

  • Die Einweisung des Sie behandelnden Arztes
  • Die Versichertenchipkarte
  • Krankenhausberichte über frühere und aktuelle Erkrankungen, Allergiepass
    Röntgenbilder und Befunde
  • Internistische Befunde (Labor, Ultraschall, EKG
  • Liste der aktuellen Medikation

Nach der Durchsicht Ihrer Unterlagen erfolgt eine körperliche Untersuchung durch den Ambulanzarzt. Anschließend wird der Arzt die geplante Operation mit Ihnen besprechen und auf Ihre Fragen eingehen.

Sie erhalten einen Termin zur Prämedikation am Vortag der geplanten Operation. An diesem Termin werden Sie von einem Narkosearzt zur Krankenvorgeschichte befragt und untersucht. Der Narkosearzt legt mit Ihnen zusammen das Betäubungsverfahren fest und bestimmt Art und Menge der Medikamente, die Sie vor dem operativen Eingriff am Folgetag erhalten werden.


Am Tag der Operation erscheinen Sie bitte zum vereinbarten Termin (meist zwischen 700 und 800 Uhr).


Verzichten Sie auf das Mitführen von Wertsachen (Bargeld, Schmuck, Schecks)!!

Nach erfolgtem operativen Eingriff verbringen Sie eine gewisse Zeit bis zum Abklingen der Narkosewirkung unter der Obhut einer erfahrenen Krankenschwester im Aufwachraum. Der Narkosearzt überprüft bei Ihrer Entlassung wenige Stunden nach Beendigung der Operation, dass die Wirkung der Betäubungsmittel abgeklungen ist.


In den nächsten 14 Tagen erhalten Sie weitere Untersuchungstermine zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Wundheilung.


Die Behandlung wird mit Entfernen der Wundnähte am 12. - 14. Tag nach der ambulanten Operation abgeschlossen.