16. Tag der Organkrebszentren

Die Behandlung von Tumorpatienten ist inhaltlich und zahlenmäßig einer der bedeutendsten...

Entwicklung in der operativen Gynäkologie

In der Bibliothek der alten Frauenklinik, Raum Dudenstift (Bibliothek Dudenstift)

Aufruf zu Strick-Aktion: Decken sollen Brustkrebs-Patientinnen wärmen

Mit rosa Wolle und Stricknadeln gegen den Brustkrebs: Anlässlich des 10 jährigen Bestehens des...

Bei Wind und Wetter: SuFiDo engagiert sich für Kinder und Patienten ...

Die „Suchen und Finden“-Börse am Klinikum Dortmund (SuFiDo) hat ihre diesjäh-rigen...

Brustkrebs in Dortmund: Vorsorge ist lebenswichtig

Immer noch kümmern sich zu wenig gesunde Frauen um das Thema Brustkrebs. Das weiß Prof. Dr. Thomas...


Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumsleitung
Prof. Dr. med. Thomas Schwenzer
Telefon: 0231 / 953 - 21480

Sekretariat
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Telefon: 0231 / 953 - 21480

Sprechstunden
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Freitags: 8:30 Uhr - 16:00 Uhr
Anmeldung / Termine unter
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Zertifikate

DKG

Standorte

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
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Behandlung von Brustkrebs

"Maßgeschneiderte" Therapie bei Brustkrebs im Westfälischen Brustzentrum des Klinikums Dortmund

Im Westfälischen Brustzentrum in Dortmund wird großer Wert auf die leitliniengerechte Behandlung nach dem aktuellen medizinischen Standard gelegt.

Brustkrebs ist heute bei frühzeitiger Erkennung in bis zu 80% der Fälle heilbar, aber auch in fortgeschritteren Stadien ist eine gute Behandlung mit Erhaltung/Verbesserung der Lebensqualität über Jahre bis Jahrzehnte möglich.

Der Trend geht in Richtung "maßgeschneiderte" Therapie

Die Bausteine Medikamentöse Therapie, Operation, Bestrahlung und Antihormontherapie werden je nach Tumorart und Patientin individuell zusammengestellt.

Dank des medizinischen Fortschrittes stehen viele neue Substanzen zur Verbesserung der Behandlungsoptionen bei Brustkrebs bereit.

Auch operativ haben sich im Verlauf der Zeit viele Neuerungen ergeben. Die Radikalität der Eingriffe ist im Vergleich zur Vergangenheit stark zurückgegangen.

Dank onkoplastischer Operationstechniken ist es möglich, den Tumor sicher zu entfernen und trotzdem ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.

Es gibt Tests mit deren Hilfe in unklaren Fällen der Nutzen einer Chemotherapie vorhergesagt werden kann, somit werden unnötige Behandlungen vermieden.

Häufig gestellte Fragen zur Brustkrebs-Therapie

Die operative Therapie steht heute immer noch im Zentrum der Brustkrebsbehandlung. Dabei können mehr als 70 Prozent der Patientinnen brusterhaltend operiert werden. Jede Patientin kann darauf vertrauen, dass wir die Planung der Operation nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchführen und ausführlich die Vorgehensweise und mögliche Alternativen mit ihr besprechen.

Die Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle ist heute nicht mehr in jedem Fall erforderlich. Oft kann durch die alleinige Entfernung des Wächterlymphknotens (Sentinel Node) festgestellt werden, dass die Lymphknoten nicht befallen sind und eine Entfernung aller Lymphknoten entfällt.

Für die Patientinnen, bei denen ein Brusterhalt aufgrund der speziellen Erkrankungssituation oder der Größe des Tumors zunächst nicht möglich ist, stehen modernste Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. Dabei kommt körpereigenes Material (Rückenmuskulatur, Bauchdeckenmuskulatur) ebenso zum Einsatz wie Implantate.

Die Rekonstruktion wird individuell mit der Patientin geplant und besprochen und auf ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt. Nicht jedes Verfahren ist für jede Patientin geeignet.

Die Strahlentherapie ist ebenfalls eine wichtige Säule in der Behandlung von Brustkrebs. Die meisten Tumore können heute brusterhaltend operiert werden. In dieser Situation ist immer die Nachbestrahlung der Brustdrüse erforderlich. Gelegentlich muss auch nach einer Entfernung der Brustdrüse eine Nachbestrahlung durchgeführt werden.

Mit modernsten Geräten erfolgt nach computergestützter, dreidimensionaler Bestrahlungsplanung die individuelle, auf die Patientin angepasste Bestrahlung. Die Bestrahlung führt die in das Klinikum integrierte Praxis für Strahlentherapie durch.

Die medikamentöse Therapie bei Brustkrebs hat in der Nachbehandlung nach der Operation eine große Bedeutung, weil sie hilft, einen erneuten Ausbruch der Erkrankung zu verhindern.

Wesentliche Erfolge in der Verbesserung der Brustkrebstherapie der letzten Jahre sind Folge einer immer effektiveren aber auch verträglicheren Chemo- und Hormontherapie. In bestimmten Fällen wird die Chemotherapie heute bereits vor der Erstoperation durchgeführt (sogenannte „neoadjuvante Chemotherapie“). Chemo- und Hormontherapie werden heute in bestimmten Fällen durch eine Antikörpertherapie ergänzt.

Im Brustzentrum des Klinikum Dortmund wird die medikamentöse Behandlung in der Regel ambulant in speziellen Räumen der Frauenklinik durchgeführt. Dabei erfolgt bedarfsweise eine enge Kooperation mit der internistischen Onkologie. Zusätzlich bietet das Westfälische Brustzentrum allen Krebs-Patientinnen eine naturheilkundliche Sprechstunde, nähere Informationen gibt es hier.