Qualität in Serie: Mediziner aus dem Klinikum Dortmund elfmal in ...

Wie bereits 2017 hat es das Klinikum Dortmund auch in diesem Jahr gleich elfmal in die...

Focus-Klinikliste 2017: Klinikum Dortmund unter den Top-Kliniken

Hohe Reputation und medizinische Qualität

"Diabetes macht mutig": 1. Dortmunder Diabetikertag war voller Erfolg

Der 1. Dortmunder Diabetiker Tag konnte sich sehen lassen: 350 Gäste, eine prämierte Hip Hop-Crew...

Made(n) in Dortmund: Bei der Behandlung des Diabetischen Fußes gibt es ...

Jährlich gehen bundesweit 30.000 Amputationen von Gliedmaßen auf das Konto einer Erkrankung, die...

Diabetes-Experte Dr. Risse erhält Ehren-Medaille

Er gilt bereits seit langem als einer der bedeutendsten Diabetes-Experten in Deutschland. Jetzt...

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Münster Straße 240
44145 Dortmund

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KlinikumLive

16.01.2018 - Falsche Vorurteile gegenüber Dicken

04.09.2017 - Leibesinselschwund & Diabetes

08.08.2017 - Dr. Risse über das Diabetische Fußsyndrom

25.04.2017 - Maden in der Wundtherapie

Der hohe Blutzucker - Hyperglykämie

Ein hoher Blutzucker liegt dann vor, wenn vor dem Essen Werte > 120mg/dl oder nach dem Essen Werte > 160mg/dl und höher erreicht werden.

Eine Überzuckerung kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Harndrang
  • Durst
  • Müdigkeit
  • Juckreiz
  • Sehstörungen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Infektionen an den Geschlechtsorganen
  • Harnwegsinfektionen
  • Gewichtsverlust

Ursachen einer Überzuckerung können sein:

  • Zu wenig Insulin – Insulin vergessen, in Hautverhärtungen gespritzt, Pen defekt
  • Zu viel Kohlenhydrate- BE/KE Mengen falsch eingeschätzt
  • Zu wenig Bewegung- übliche Aktivitäten sind eingeschränkt oder entfallen z. B. durch Krankheit
  • Fieberhafte Infekte- Infektionen – der Insulinbedarf steigt, weil das Insulin schlechter wirkt.

Wer richtig auf die Überzuckerung reagieren will, sollte viel kohlenhydratfreie Getränke trinken, regelmäßige den Blutzucker kontrollieren , mehr Bewegung einplanen und die Insulinmenge steigern.

Wird eine Behandlung mit kurz wirkendem Insulin durchgeführt, kann Korrekturinsulin zu den Hauptmahlzeiten gespritzt werden. Korrekturregel: 1 IE kurz wirksames Insulin zusätzlich senkt den Blutzucker um circa 50 mg/dl.

Wird zusätzlich Verzögerungsinsulin gespritzt und die Werte sind den gesamten Tag und auch am Morgen hoch, kann das Verzögerungsinsulin um 10 – 20 % erhöht werden.

Bei Mischinsulin sollten die Zwischenmahlzeiten ausgelassen werden und die Insulinmenge um 10 % erhöht werden. Bei Unsicherheit den behandelnden Arzt um Rat bitten.

Hat eine Erkrankung die hohen Blutzuckerwerte verursacht, nicht vergessen die Insulinmenge wieder zu reduzieren, wenn die Krankheit überstanden ist.

Sehr hoch ansteigende Blutzuckerwerte können zum diabetischen Koma führen. Ein diabetisches Koma entwickelt sich langsam über Stunden oder Tage und kann durch die richtige Behandlung immer vermieden werden.