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Adipositassprechstunde
Zentrumskoordinatorin Anja Möller
jeden Dienstag 12-16 Uhr

Terminvereinbarung über unser CAD:
0231/ 953-21971

Ursachen & Folgen der Adipositas

Bei Adipositas, oder auch Fettleibigkeit genannt, handelt es sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht. Die Erkrankung ist durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes sowie diverse Folgeerkrankungen gekennzeichnet.

Um nun zu erfahren, ob jemand adipös ist oder nicht, hat sich die Berechnung des sogenannten Body-Mass-Index weltweit durchgesetzt. Hierbei wird das Gewicht in kg durch die Körpergröße in m² geteilt.

Beispiel

Gewicht: 95 kg
Größe: 1,70m
BMI: 95/ 1,70² = 32,9kg/m² = Adipositas Grad I

 

Kategorie 

BMI (kg/m²)

 
starkes Untergewicht < 16,0 Untergewicht
mäßiges Untergewicht 16,0 - 17,0  Untergewicht
leichtes Untergewicht 17,0 - 18,5 Untergewicht
Normalgewicht 18,5 - 25,0  Normalgewicht
Präadipositas 25,0 - 30,0  Übergewicht
Adipositas Grad I 30,0 - 35,0  Adipositas
Adipositas Grad II 35,0 - 40,0  Adipositas 
Adipositas Grad III ≥ 40,0  Adipositas 

 

Die Ursachen der Adipositas sind vielfältig

  • Familiäre Disposition
  • Genetische Ursachen
  • Lebensstil (Bewegungsmangel, Fehlernährung, ständige Verfügbarkeit von Nahrung)
  • Schlafmangel, Stress
  • Depressive Erkrankungen
  • Essstörungen (Binge-, Night-Eating)
  • Endokrine Erkrankungen (Schilddrüsen-Unterfunktion, Cushing-Syndrom)
  • Medikamente (Antidepressiva, Glukokortikoide, Betablocker etc.)
  • Andere (Immobilisierung, Schwangerschaft, Nikotinverzicht etc.)

Davon können manche Ursachen nicht beeinflusst werden, andere sind sehr wohl beeinflussbar, und genau hier setzen unsere Therapiemöglichkeiten an.

 

Aus der Adipositas entwickeln sich darüber hinaus mit der Zeit häufig Folgeerkrankungen:

  • Herz- Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, chronische Herzschwäche, Schlaganfall, Obstruktive Schlafapnoe)
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes (Gallensteine, Speiseröhrenentzündungen mit Sodbrennen, Dickdarmkrebs, Fettleber)
  • Probleme des Bewegungsapparates (Frühzeitiger Gelenkverschleiß, vor allem Hüft- und Knie-Arthrose, Wirbelsäulenbeschwerden)
  • Stoffwechsel- und Hormonstörungen (Diabetes mellitus, Gicht, Impotenz bei Männern, Unfruchtbarkeit bei Frauen, Fettstoffwechselstörungen)
  • Erhöhtes Krebsrisiko (Frauen: Gebärmutter, Eierstöcke, Brust, Nieren. Männer: Prostata, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Nieren)
  • Hauterkrankungen (Pilzinfektionen der Haut, Verschlechterung von chronischen Hauterkrankungen)
  • Psychische Probleme (Geringes Selbstwertgefühl, Depressionen, Soziale Probleme, Einschränkung der Aktivität des täglichen Lebens, Verminderte Lebensqualität)
  • Harninkontinenz