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Hohe Reputation und medizinische Qualität

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Klinikzentrum Nord
Münster Straße 240
44145 Dortmund

Telefonische Terminabsprachen
Zur Terminabsprache einer stationären Behandlung:
Tel: +49 (0)2 31 - 953 18321 (Station NI2)

Zur Absprache eines Ambulanztermines
Tel: +49 (0)2 31 - 953 18 250
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr

Zur Privatärztlichen Behandlung durch den Chefarzt
Heike Kortmann
Tel: +49 (0)2 31 - 953 18 200
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr

Für Anfragen an unser Archiv
vormittags zwischen 8.00 - 12.00 Uhr
Tel: +49 (0)2 31 - 953 18 912

Wenn Sie keinen konkreten Ansprechpartner wissen vermittelt die Telefonzentrale Sie gerne weiter
Tel: +49 (0)2 31 - 953 18 009

Standorte

Diabeteszentrum
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Ambulanz
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KlinikumLive

16.01.2018 - Falsche Vorurteile gegenüber Dicken

04.09.2017 - Leibesinselschwund & Diabetes

08.08.2017 - Dr. Risse über das Diabetische Fußsyndrom

25.04.2017 - Maden in der Wundtherapie

Besonderheiten der Station

Zum Team der Station gehören neben dem leitenden Arzt Dr. Risse und dem Oberarzt, Dr. Marcus Altmeier, noch zwei Stationsärzte mit langjähriger Diabeteserfahrung, eine Weiterbildungsassistentin, sowie ein spezialisiertes Team aus Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen, spezialisierten Krankenschwestern, Krankenpflegern und Wundmanager.

Zum reibungslosen Ablauf steht uns mit Frau Heike Sobotta eine engagierte Organisationskraft zur Verfügung.

Als Schwerpunkte unserer Arbeit finden sich zum einen die Blutzuckereinstellung von Patienten mit Diabetes, zum anderen die Behandlung von schwerwiegenden Folgeerkrankungen durch den Diabetes.

Bei der Blutzuckereinstellung liegt unser besonderer Augenmerk in der Insulineinstellung, die einer stationären Behandlung bedarf.  Anpassungen der Insulindosen erfolgen nach strukturierten Vorgaben Tag und Nacht und werden jeweils mit dem Patienten besprochen. Die Selbstständigkeit der Patienten ist uns sehr wichtig. Als Behandlungsmöglichkeiten stehen uns alle gängigen Pfade zur Verfügung: Insulingaben zur Nacht, konventionelle Insulin-therapie, intensivierte Insulintherapie, Pumpen-therapie. Eine Überprüfung der Blutzuckereinstellung erfolgt über eine laborchemische Methode zu den wichtigen Zeitpunkten (auch nachts). Hier können eigene Blutzuckergeräte durch Vergleichsmessungen überprüft werden. Die Methode zur kontinuierlichen Glukosemessung über Spezialgeräte werden bei sehr instabilen Blutzuckerverläufen durchgeführt.

Neben Blutzuckeranpassungen anhand der vierstündigen BZ-Messungen, die täglich über das Pflegepersonal auf der Station zu den Mahlzeiten erfolgen, werden die Patienten zusätzlich neben der üblichen Stationsvisite von erfahrenen Diabetesberaterinnen DDG in Einzelgesprächen geschult und Spezialfragen gerne erörtert. Zweimal wöchentlich findet dann in einem kleinen Kreis eine Stoffwechselvisite statt, hier werden Blutzuckerverläufe besprochen, kommentiert. Aus Erfahrung können anhand von Beispielen wichtige Erkenntnisse auch für die eigene Diabeteseinstellung gewonnen werden. Neben diesen individuellen Gesprächen bieten wir für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 monatlich im Wechsel stationäre Schulungen nach den Richtlinien und Qualitätsstandards der AKDDDG an.

Für die Diagnostik und Behandlung von diabetischen Folgeerkrankungen bestehen enge Kooperationen mit den anderen Fachbereichen, die über die lange bestehende Kooperation sich exzellent mit den diabetesspezifischen Problemen auskennen. Auf kurzen unbürokratischen Wegen können so Kontakte zu den Augenärzten, Neurologen, Nephrologen, Urologen aufgenommen werden.

Als Schwerpunkt gilt im Diabeteszentrum Nord die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms. Schon früh hat sich die Klinik bei der Behandlung dieser schwierigen Erkrankung einen Namen gemacht und ist über die Grenzen von Dortmund bekannt. Zu diesem Thema engagieren wir uns auch in den verschiedenen Gremien der deutschen Diabetesgesellschaft, Deutschen Gesellschaft für Wundheilung (DGfW), der Initiative chronische Wunden (ICW), Das diabetische Fußsyndrom umfasst alle Wunden im Bereich der Füße bei Menschen mit  Diabetes. Diese sind zumeist durch eine schwere Nervenschädigung durch den Diabetes bedingt, häufig gehen diese aber auch mit Gefäßveränderungen und schweren Infektionen mit einher. Diese Erkrankung wird leider in Deutschland noch deutlich unterschätzt, so dass es insgesamt zu mehr als 25000 Amputation / Jahr aufgrund des diabetischen Fußsyndroms kommt. Die Verhinderung von Amputationen ist unser vornehmlichstes Ziel. Durch unsere Expertise und der Zusammenarbeit mit den Gefäßspezialisten sind wir für die Behandlung dieses schwierigen Krankheitsbildes optimal ausgerüstet und organisiert:

Viermal wöchentlich finden unsere themenzentrierte Fußvisiten statt: hier werden die Patienten von allen beteiligten Spezialisten gemeinsam besucht: Diabetologen, Stationsarzt,  Wundmanager, Orthopädietechnikern, speziell diabetologisch ausgerichteten Orthopädieschuhmachermeistern, Krankengymnastik  und Entlassungsmanagement. Es werden dann in einer konstruktiven Diskussion Behandlungswege besprochen und eine standardisierte Wundversorgung vorgenommen.