Leben mit Krebs - Immer noch ein Tabu?!

Patientinnen-Nachmittag des Brustzentrums und des gynäkologischen Krebszentrums

"Singendes Krankenhaus": Erster Termin in der Magistrale

Die heilende Wirkung der Musik: Seinen Anfang fand das Projekt des Westfälischen Brustzentrums und...

Qualität in Serie: Mediziner aus dem Klinikum Dortmund elfmal in ...

Wie bereits 2017 hat es das Klinikum Dortmund auch in diesem Jahr gleich elfmal in die...

Entwicklung in der operativen Gynäkologie

In der Bibliothek der alten Frauenklinik, Raum Dudenstift (Bibliothek Dudenstift)

Kontakt

Frauenklinik Beurhausstraße 40 44137 Dortmund Telefon: 0231 / 953 - 21488 E-Mail: gynonkodo(a)klinikumdo.de

Direktor der Frauenklinik Prof. Dr. Thomas Schwenzer Telefon: 0231 / 953 - 0 Sekretariat Petra Hartjen Telefon: 0231 / 953 - 21480

Terminvereinbarung

Gynäkologisches Krebszentrum
Anrufzeiten 8.00 bis 16.00 Uhr

Ambulanz der Frauenklinik
Sprechstunde für gynäkologische Krebserkrankungen
Telefon: 0231 / 953 - 21488

Chemotherapieambulanz Frauenklinik
Telefon: 0231 / 953 - 21104

Psychoonkologie
Telefon: 0231 / 953 - 20426

Zertifikate

DKG

Karzinome der Schamlippen (Vulvakarzinom)

Vulvakarzinome machen 5 % der Genitalkarzinome der Frau aus. Betroffen sind die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane (Vulva) wie Schamlippen, Klitoris, Damm und Schamhügel. Als Risikofaktoren für die Entstehung dieser bösartigen Erkrankung gelten die Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) und die chronische Infektion Lichen sclerosus.

Hautveränderungen oder anhaltender Juckreiz im Genitalbereich sollten im Rahmen unserer Dysplasiesprechstunde, die wir wöchentlich anbieten, beurteilt (Vulvoskopie) und mit einer Gewebsprobe (Biopsie) abgeklärt werden. Durch eine frühzeitige Entdeckung der Vorstufen des Vulvakarzinoms (Vulväre intraepitheliale Neoplasie (VIN), kann durch eine entsprechend eingeleitete Therapie, zum Beispiel Verschorfung mit Laser (Laservaporisation)oder eine oberflächliche Abtragung der Haut (Skinning Vulvektomie), die Entwicklung eines invasiven Vulvakarzinoms verhindert werden.

Wird ein Vulvakarzinom durch feingewebliche Untersuchung (Histologie) festgestellt, besteht die Therapie in einer Operation, deren Ausmaß von der Ausbreitung und Ausdehnung der bösartigen Erkrankung abhängt. Dies kann sich von einer partiellen Vulvektomie (Teilentfernung der Vulva) bis zu einer radikalen Vulvektomie (Komplettentfernung der Vulva) mit Entfernung der Leistenlymphknoten ausstrecken. Durch das Sentinel-Node-Verfahren bieten wir in unserem Zentrum die alleinige Entfernung des Wächterlymphknotens an, um unnötige Leisteneingriffe zu vermeiden, und somit Komplikationen wie z. B. ein Bein-Lymphödem zu umgehen.

Als Gynäkologisches Krebszentrum können wir bei den Radikaleingriffen eine direkte plastisch-rekonstruktive (wiederherstellende) Operation anbieten. Hautlappenplastiken, wie zum Beispiel der Gracilis-Schwenklappen, können die Funktion und Erhalt des weiblichen Erscheinungsbildes gewährleisten.