Leben mit Krebs - Immer noch ein Tabu?!

Patientinnen-Nachmittag des Brustzentrums und des gynäkologischen Krebszentrums

"Singendes Krankenhaus": Erster Termin in der Magistrale

Die heilende Wirkung der Musik: Seinen Anfang fand das Projekt des Westfälischen Brustzentrums und...

Qualität in Serie: Mediziner aus dem Klinikum Dortmund elfmal in ...

Wie bereits 2017 hat es das Klinikum Dortmund auch in diesem Jahr gleich elfmal in die...

Entwicklung in der operativen Gynäkologie

In der Bibliothek der alten Frauenklinik, Raum Dudenstift (Bibliothek Dudenstift)

Kontakt

Frauenklinik Beurhausstraße 40 44137 Dortmund Telefon: 0231 / 953 - 21488 E-Mail: gynonkodo(a)klinikumdo.de

Direktor der Frauenklinik Prof. Dr. Thomas Schwenzer Telefon: 0231 / 953 - 0 Sekretariat Petra Hartjen Telefon: 0231 / 953 - 21480

Terminvereinbarung

Gynäkologisches Krebszentrum
Anrufzeiten 8.00 bis 16.00 Uhr

Ambulanz der Frauenklinik
Sprechstunde für gynäkologische Krebserkrankungen
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Telefon: 0231 / 953 - 21104

Psychoonkologie
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Zertifikate

DKG

Trophoblasttumore

Trophoblasttumore sind sehr selten. Sie stellen eine Besonderheit unter allen Tumoren dar, weil sie sich bei Frauen nicht aus deren eigenem Zellgewebe ent­wickeln, sondern aus Anteilen von Schwangerschaftsgewebe. Nach einer Schwan­ger­schaft, aber auch bei einem Abort und bei Schwangerschaften, die voll­ständig fehlangelegt sind, kann sich ein derartiger Trophoblasttumor entwickeln. Bei gutartigen Formen dieser Trophoblasttumore bleibt die Erkrankung normalerweise auf die Gebärmutter begrenzt. Mit einer Ausschabung kann das Trophoblastgewebe entfernt werden, gelegentlich ist eine Nachbehandlung mit einem Chemo­thera­peutikum (Methotrexat) erforderlich. Dieses Medikament wird gut vertragen und führt dazu, dass das noch verbliebene Schwangerschaftsgewebe zugrunde geht. Bei allen Trophoblasttumoren ist immer das schwangerschaftsspezifische Hormon Humanes Choriongonadotropin (HCG) erhöht. Laborkontrollen müssen so lange vorgenommen werden, bis dieses Hormon nicht mehr nachweisbar ist.

In sehr seltenen Fällen (etwa ein Fall auf 40.000 Schwangerschaften) geht ein Tro­pho­blasttumor in ein invasives Chorionkarzinom über. Es kann dann zu Absiedelun­gen im Organismus, bevorzugt in der Lunge, kommen. Das Besondere dieser Er­krankung besteht darin, dass hier ausnahmsweise auch in Fällen einer Metasta­sierung eine Heilung möglich ist. Sonst gilt für andere Tumorerkrankungen, dass bei Entstehung von Metastasen normalerweise nur noch eine Kontrolle der Erkrankung, aber keine Heilung mehr möglich ist.

Die Seltenheit der Erkrankung macht deutlich, dass eine Behandlung in einem qualifizierten Gynäkologischen Krebszentrum erforderlich ist. Wir verfügen auch für diese seltene Erkrankung über die erforderliche Kompetenz und Erfahrung, um Patientinnen mit dieser seltenen Erkrankung optimal behandeln zu können.