15.03.2017 - Erwachsenwerden mit Epilepsie: Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Anfällen notwendig sind

Epilepsie hat viele Gesichter: Mal wirken Betroffene nur kurz wie geistig abwesend, mal fallen sie in Ohnmacht oder werden minutenlang von Muskelzuckungen durchgeschüttelt. Die neurologische Erkrankung beschreibt eine Funktionsstörung des Gehirns, bei der Nervenzellen gleichzeitig und unkontrolliert Impulse abfeuern. Bei einem Drittel der Betroffenen beginnt die Krankheit bereits im Kindesalter.


Epilepsie hat viele Gesichter: Mal wirken Betroffene nur kurz wie geistig abwesend, mal fallen sie in Ohnmacht oder werden minutenlang von Muskelzuckungen durchgeschüttelt. Die neurologische Erkrankung beschreibt eine Funktionsstörung des Gehirns, bei der Nervenzellen gleichzeitig und unkontrolliert Impulse abfeuern. Bei einem Drittel der Betroffenen beginnt die Krankheit bereits im Kindesalter.

 

Etwa 8 Prozent der Bevölkerung erleiden im Laufe des Lebens einen epileptischen Anfall. Auslöser für diese „Gelegenheitsanfälle“ kann eine Verkettung von Faktoren sein – beispielsweise Schlafmangel, Stress, flackerndes Licht, laute Geräusche und hormonelle Schwankungen. Von Epilepsie sprechen Mediziner meist erst, wenn mehrere Anfälle stattfinden. Die genaue Ursache für die Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle bleibt bei etwa der Hälfte der Betroffenen ungewiss. Angehörige und pädagogische Fachkräfte können aber die Diagnosestellung und die Behandlung unterstützen. Durch eine gelungene Inklusion tragen sie insgesamt zur positiven Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei. Dafür benötigen sie medizinisches Knowhow über die Erkrankung.

 

Welche Arten der Epilepsie gibt es und wie äußern sie sich? Wie wirken sie sich auf die gesamte Entwicklung des Heranwachsenden aus? Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen können Angehörige ergreifen, wenn ihr Kind einen epileptischen Anfall erleidet? Welche Notfallmedikamente können auch Laien verabreichen? Diese Fragen beantworten Dr. Martin Steinert, Leiter und Oberarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums, und Bärbel Sandforth, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Alle Eltern und Interessierte, pädagogische, psychologische und soziale Fachkräfte sind am Mittwoch, 15. März 2017, von 15 bis 18 Uhr herzlich in den Speisesaal der Kinderklinik eingeladen.

 

Termin: Praxisforum Inklusion: Inklusion bei Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie:
Erste Hilfe bei Anfällen

Mittwoch, 15. März 2017, 15 bis 18 Uhr
Klinikum Dortmund, Standort Mitte, Speisesaal der Kinderklinik, Beurhausstr. 40,
44137 Dortmund

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist Teil der Patientenhochschule. Ziel der Patientenhochschule Dortmund ist es, Menschen mündig zu machen, indem sie Hintergründe und Strukturen des Gesundheitssystems sowie medizinische Grundkenntnisse vermittelt bekommen. Am Ende können sie sogar ein Zertifikat über das gesammelte Wissen erlangen. Alles leicht verständlich, alles kostenlos. Für Patienten und solche, die es nicht werden wollen.

 

Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich sowohl an interessierte Bürger und Patienten als auch an Patientenvertreter und Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Klinikum Dortmund, Unternehmenskommunikation
Marc Raschke (verantwortlich)


Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Telefon +49 (0)231 953 21200
Mobil +49 (0)174 16 65 987
Fax +49 (0)231 953 98 21270
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Pressestelle 2017