08.05.2015 - 12. Interdisziplinäres Westdeutsches Intensivmedizinisches Symposium Dortmund

"Mal wieder Intensivmedizin"


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren aus dem
Pflegebereich,

sehr geehrte Damen und
Herren aus dem Bereich der Physiotherapie

 

„Mal wieder Intensivmedizin“ – ich habe den Titel für die Veranstaltung gewählt, weil die Zahl an intensivmedizinischen Weitebildungen deutschlandweit so groß ist, dass man geradezu eine Überkompetenz an ärztlichem, pflegerischem und physiotherapeutischem Tun erwarten müsste.

 

Die Realität spricht leider eine andere Sprache. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bedenkt man die physische und psychische Belastung der Mitarbeiter und die notwendigerweise hohen Anforderungen an den Wissensstand, so sind hier Förderung und Anerkennung der geleisteten Arbeit dringend nötig. Gerade im ärztlichen Bereich fühlen sich die jungen und unerfahrenen Mitarbeiter auf den Intensivstationen häufig allein gelassen.

 

Warum müssen Pflegkräfte 2, 3 oder 4 Intensivpatienten versorgen, wenn von kompetenten Gremien (z.B. DGAI, DIVI, Pflegerat) in bestimmten Situationen eine 1:1 Pflege gefordert wird? Dies trägt nicht zur Zufriedenheit der Mitarbeiter und zum Engagement bei der Arbeit bei und auch nicht zur Versorgungsqualität der Patienten. Und warum ist Physiotherapie im Intensivbereich an Wochenenden nicht notwendig? Um einen kleinen Beitrag zu leisten, das Interesse am Fachgebiet doch aufrechtzuerhalten oder zu schüren und auch um Ihnen, liebe in der Intensivmedizin Tätige, meine Anerkennung für Ihre Arbeit zu zeigen heute
„Mal wieder Intensivmedizin“.

 

Mit nur wenigen ausgewählten Themen, die uns aber alltäglich beschäftigen, möchte ich Sie konfrontieren und Ihnen auch in zwei Workshops die Möglichkeit geben Ihre Fertigkeiten an Bronchoskop und Transportbeatmungsgerät zu verbessern.

 

Im Namen aller Referenten und Mitwirkenden wünsche ich Ihnen viel Freude an der Veranstaltung und bin offen für Hinweise, Kritik oder Vorschläge für neue Themen für die Zukunft.

 

Ihr

 

Dr. Ingolf Eichler

 

OA Intensivmedizin EDIC

 

 

 

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