31.05.2015 - 4. Aktionstag gegen den Schmerz: Klinikum Dortmund bietet Patientenhotline am Vormittag

Im Rahmen des vierten bundesweiten „Aktionstages gegen den Schmerz“ schaltet die Klinik für Schmerzmedizin am Dienstag, 02.06.2015, von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr eine Telefon-Hotline für Schmerzpatienten.


Im Rahmen des vierten bundesweiten „Aktionstages gegen den Schmerz“

schaltet die Klinik für Schmerzmedizin am Dienstag, 02. Juni 2015, eine Telefon-Hotline für Schmerzpatienten. Klinikdirektor Dr. Carsten Meyer informiert von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen und hilft auch bei persönlichen Fragen und Problemen weiter. Erreichbar ist er unter der kostenlosen Durchwahl 0800 18 18 12 0.

 

Termin
4. Aktionstag gegen den Schmerz: Patientenhotline
Dienstag, 02. Juni 2015, 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Schmerz-Experte: Dr. Carsten Meyer, Direktor der Klinik für Schmerzmedizin, Klinikum Dortmund

 

Schmerz – Zahlen und Fakten

Häufigkeit chronischer Schmerzen in Deutschland

  • Häufigkeit chronischer Schmerzen in Deutschland: 10 – 20 %
  • Geschätzte Anzahl der Menschen mit chronischen Schmerzen: 8 – 16 Millionen

 

Ursachen von chronischen Schmerzen

  • Häufigste Ursache chronischer Schmerzen: Erkrankungen des Bewegungsapparates (16 %); hier am häufigsten: Rückenschmerzen (ca. 10 % der Gesamtbevölkerung)

 

Personen mit chronischen Schmerzen warten Jahre auf eine Diagnose

  • Fast die Hälfte (43 %) der Patienten mit chronischen Schmerzen musste über ein Jahr auf eine Diagnose warten.
  • 19 % sind der Meinung, dass ihre Schmerzen nicht angemessen behandelt werden.

 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Patienten

  • 50 % der Personen geben an, dass ihr chronischer Schmerz direkte Auswirkungen auf ihren Beschäftigungsstatus hat, und durchschnittlich 18 % der Patienten mit chronischen Schmerzen sind aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht in der Lage zu arbeiten.
  • Selbst wenn sie ihrer Arbeit nachgehen können, haben die Patienten in mindestens 42 % der Fälle das Gefühl, dass sie durch den chronischen Schmerz in der Verrichtung ihrer Arbeit beeinträchtigt sind.

 

Auswirkungen auf die Beziehungen und das Privatleben

  • 39 % der Patienten mit chronischen Schmerzen sind der Ansicht, dass ihr Gesundheitszustand negative Auswirkungen auf das Zusammenleben mit Familie und Freunden hat, und 21 % haben das Gefühl, aufgrund ihres Schmerzes gesellschaftlich isoliert zu sein.

 

Hausärzte benötigen weitere Schulungen für die Behandlung chronischer Schmerzen

    • 52 % der befragten Hausärzte glauben zu wissen, was zu tun ist, wenn ein Patient nach der Behandlung weiterhin über Schmerzen klagt.
    • 78 % der Hausärzte würden gerne weitere Schulungen erhalten, insbesondere für denUmgang mit Patienten, die an chronischen Schmerzen leiden, sowie zu Richtlinien bezüglich Überweisungen und Behandlungen.

 

Kosten durch chronische Schmerzen

  • Nach einer Schätzung aus dem Jahr 2002 entfallen 6 – 8 % der Gesundheitsausgaben auf die Behandlung chronischer Schmerzen.
  • Insgesamt resultiert aus den direkten und indirekten Kosten eine volkswirtschaftlicheBelastung von 20,5 – 28,7 Milliarden Euro.

 

Quellen:
InSites Consulting. Pain Proposal Patient Survey. August – September 2010. Power Point. (Conducted in 2,019 people with chronic pain across 15 European counties. Funded by Pfizer Ltd.)

http://www.dgss.org/fileadmin/pdf/PK_250412_5_Zahlen-Fakten.pdf

 

Klinikum Dortmund, Unternehmenskommunikation
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