27.04.2015 - „Fruchtalarm“ in der Kinderklinik: Initiative mixt Obstgetränke für krebskranke Kinder

Die Kinderklinik des Klinikums Dortmund schlägt seit gut einem Jahr „Fruchtalarm“. Die Idee hinter der im Jahr 2010 in Bielefeld gegründeten Initiative: Frisch zubereitete, alkoholfreie Obstgetränke mit ihren süßen und sauren Geschmacksrichtungen und den bunten Sirups und Säften stimulieren die Sinne und steigern damit auf eine ungezwungene Art die Motivation, mehr zu trinken.


 

Bei krebskranken Kindern, die strahlen- und chemotherapeutisch behandelt werden, verändert sich im Laufe der Zeit der Geschmacks- und Geruchssinn. Dadurch empfinden die meisten kein Hunger- und Durstgefühl, die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist erschwert, oft lehnen die Kinder und Jugendlichen diese auch vollständig ab. Damit sich das ändert, schlägt die Kinderklinik des Klinikums Dortmund seit gut einem Jahr „Fruchtalarm“. Die Idee hinter der im Jahr 2010 in Bielefeld gegründeten Initiative: Frisch zubereitete, alkoholfreie Obstgetränke mit ihren süßen und sauren Geschmacksrichtungen und den bunten Sirups und Säften stimulieren die Sinne und steigern damit auf eine ungezwungene Art die Motivation, mehr zu trinken.


Ausgerüstet mit einer mobilen Kinder-Cocktailbar besucht hierfür ein Team bestehend aus sorgfältig geschulten „Fruchtis“ – meist ehrenamtlich tätige Studierende – jeden Donnerstag Nachmittag das Klinikum Dortmund, um zusammen mit den jungen, an Krebs erkrankten Patienten erfrischende und vitaminreiche Fruchtdrinks zu mixen. Selbstbestimmt können die Kinder und Jugendlichen so ihren Lieblingssaft und -sirup auswählen und mit Hilfe des „Fruchtalarm“-Teams zubereiten. „Eine gelungene Abwechslung zum ansonsten größtenteils fremdbestimmten Klinikalltag“, findet Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „An der Cocktailbar dürfen die Kinder ganz alleine über die Wahl der Zutaten entscheiden und ihre eigenen Wünsche umsetzen.“

 

Ins Leben gerufen hat das Projekt „Fruchtalarm“ im Jahr 2010 der Bielefelder Marcel Lossie, der seinen Sohn an Krebs verloren hat. Damit es über die Grenzen Bielefelds hinaus ausgeweitet wird, hat der Veranstaltungskaufmann das Projekt 2012 in die Hände der von Laer Stiftung gelegt, einer Trägerin verschiedenster Einrichtungen der Jugendhilfe in Bielefeld. Insgesamt gibt es in Deutschland schon 56 Kliniken, die an der Aktion teilnehmen. Unterstützt wird „Fruchtalarm“ darüber hinaus vom Service-Club „Round Table“. Weitere Informationen zur allein durch Spenden finanzierten Initiative gibt es unter www.fruchtalarm.info

 

(Von Adriane Grunenberg, Volontärin der Unternehmenskommunikation, Klinikum Dortmund)

 

 

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