Ungewöhnlicher Fall im Lungenkrebszentrum: Tumor mit Herz "verklebt"

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01.04.2020 - Corona-Update mit PD Dr. Schaaf

30.03.2020 - Corona-Update mit PD Dr. Schaaf

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Lungenkrebszentrums

Mehr als 50.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Lungenkrebs - bei Frauen der dritthäufigste, bei Männern der zweithäufigste bösartige Tumor. Hauptrisikofaktor ist das Rauchen.

Der medizinische Fortschritt hat in den letzten Jahren sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie zu wesentlichen Verbesserungen geführt. Die Versorgung von Patient:innen mit Lungenkrebs erfordert neben hoher medizinischer Fachkompetenz eine ganzheitliche Versorgung, die alle Lebensbereiche der Patient:innen einbezieht.

Der Mensch im Mittelpunkt – das ist für uns eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie eine qualitativ hochwertige Medizin durch Engagement des Einzelnen und Arbeit im Team als Gemeinschaftsaufgabe vieler Spezialist:innen des Klinikums.

 

Unsere Hauptbehandlungspartner

Die Basis unserer Zentrumsarbeit sind die aktuellen wissenschaftlichen Standards (Leitlinien und Studiendaten). Daraus ergeben sich die Diagnose- und Therapiepfade für unsere Patient:innen. Wir sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. So bieten wir die bestmögliche Behandlung für unsere Patient:innen unter Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards.

Unser Zentrum für Lungenkrebs ist Teil des Westfälischen Krebszentrum des Klinikums Dortmund, einem Haus der Maximalversorgung mit 1.422 Betten. PD Dr. Bernhard Schaaf, Klinikdirektor der Pneumologie, Infektiologie und Intensivmedizin Medizinischen Klinik Nord, und Dr. Marcus Albert, Klinikdirektor der Thoraxchirurgie, leiten das Zentrum.

 

Diagnose und Therapie

Die Diagnose eines Lungenkarzinoms wird mittels einer meist bronchoskopisch (Lungenspiegelung) gewonnenen Gewebeprobe (Biopsie) gestellt. Das Stadium der Erkrankung lässt sich anhand spezieller bildgebender Verfahren (z.B. Computertomografie, Kernspintomografie, Szintigrafie) festlegen. Zur Behandlung stehen Operation/Bestrahlung/Medikamentengabe allein oder in Kombination zur Verfügung.

In der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz besprechen wir im Team aller beteiligten Spezialist:innen die Krankengeschichte jedes Patient:innen und empfehlen ein individuelles therapeutisches Vorgehen. Unser Behandlungskonzept ist dem jeweiligen Befund und der persönlichen Situation des einzelnen Patienten bzw. der einzelnen Patientin angepasst.

Einweiser können selbstständig Patient:innen in der Tumorkonferenz vorstellen. Dafür ist eine Anmeldung über das Sekretariat der Klinik für Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin (Telefon: 0231 / 953 – 18190, Telefax: 0231 / 953 – 18199) erforderlich.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Versorgung und berücksichtigen die seelischen, sozialen, aber auch schmerztherapeutischen Aspekte der Erkrankung. Hierzu zählt insbesondere der Einsatz von speziell geschulten Psychoonkolog:innen, Pflege- sowie Ernährungsberater:innen, Schmerztherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Palliativmediziner:innen und Sozialarbeiter:innen. Ebenso beziehen wir die Angebote der Selbsthilfe zur weiteren Betreuung und Begleitung der Patient:innen mit ein. Zusammenarbeit zum Besten der Patient:innen ist aus unserer Sicht ein „Muss“! In diesem Sinn besteht zusaätzlich eine enge Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin II (Chefarzt Herr PD Dr. Ralf Georg Meyer) des St. Johannes-Hospitals Dortmund. Dortiger Leiter der onkologischen Ambulanz und des OnkoZentrums ist Herr Dr. Volker Hagen. Patient:innen mit thorakalen Tumoren werden in der gemeinsamen Tumorkonferenz besprochen.

Was machen Krankenhäuser für die Hygiene?

Wer als Patient ins Krankenhaus muss, sollte sich keine Sorgen um die Hygiene machen müssen. Jedes Krankenhaus muss eine Hygienekommission einrichten. Dieser gehören Hygieneexperten, leitende Beschäftigte aus der Ärzteschaft, dem Pflegeteam und allen weiteren Bereichen des Krankenhauses an. Diese Kommission erstellt umfassende Hygienepläne und kontrolliert ihre Einhaltung.

Zusätzlich gibt es in jeder Einrichtung Hygieneexperten im ärztlichen und pflegerischen Dienst. Sie achten nicht nur darauf, dass die geltenden Regeln der Hygiene- und Infektionsprävention eingehalten werden, sie wirken auch an der stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Hygienepläne und Funktionsabläufe mit. Daneben dienen sie als konkrete Kontaktpersonen für das Thema Hygiene und Infektionsschutz auf jeder Station und in jedem Funktionsbereich.