07/27/2022 - Künstliche Gelenke: Endoprothetikzentrum des Klinikums rezertifiziert

Das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung des Klinikums Dortmund wurde von der Initiative EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) rezertifiziert. Damit wird die hohe Qualität des Zentrums bei dem Einsetzen und Wechsel von künstlichen Knie- und Hüftgelenken wiederholt bestätigt. „Solche Eingriffe setzen langjährige Erfahrung voraus – insbesondere, um sicherzustellen, dass das neue Gelenk individuell auf den Patienten abgestimmt ist“, erklärt Prof. Dr. Christian Lüring, Direktor der Klinik für Orthopädie im Klinikum. „Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen in vielen Fällen von großer Bedeutung. All das können wir als Haus der Maximalversorgung den Patienten bieten.“ Mit der Zertifizierung möchte EndoCert deutschlandweit die besten Häuser in diesem Bereich ermitteln und so den Patient:innen Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Klinik geben.


„Alleine in Deutschland werden pro Jahr rund 400.000 Kunstgelenke implantiert“, so Prof. Lüring. „Und durch die zunehmend älter werdende Bevölkerung steigen die Zahlen stetig.“ Um den Patient:innen dabei die bestmögliche Behandlung zu bieten, ist das Team des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung im Klinikum speziell geschult und führt die Eingriffe an Knie- und Hüftgelenk routinemäßig in hoher Anzahl durch. Prof. Lüring selbst wurde dafür in der Ärzteliste 2022 des Focus Gesundheitsmagazins wiederholt im Bereich Kniechirurgie ausgezeichnet. „Uns ist es nicht nur ein großes Anliegen, dass der Eingriff ideal verläuft, sondern auch, dass die Patientinnen und Patienten im Anschluss ein möglichst langes und schmerzfreies Leben führen können“, so Prof. Lüring. „Deswegen bieten wir eine umfassende Versorgung für die Patienten an, die u.a. mögliche Begleiterkrankungen wie z.B. Arthrose, aber auch diverse Reha-Angebote für nach dem Krankenhausaufenthalt miteinbezieht.“

 

Um als Endoprothetikzentrum zertifiziert zu werden, müssen sich die Häuser jährlich einer zweitägigen umfangreichen Prüfung durch Fachexpert:innen unterziehen. Dabei werden neben der Anzahl an durchgeführten endoprothetischen Operationen u.a. auch die Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeitenden, die vorhandenen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und vor allem auch die Gesamtorganisation analysiert. Nur die Kliniken, die allen Kriterien des 50-seitigen Anforderungskatalogs genügen, die Patient:innen umfangreich mit einbinden und langjährige Erfahrung in diesem Bereich vorweisen können, dürfen sich über die Urkunde freuen. Im Zertifizierungsprozess werden jährlich u.a. die Behandlungsergebnisse und Komplikationsraten überwacht. Alle drei Jahre erfolgt dann eine Rezertifizierung. So ist die kontinuierlich hohe Qualität und damit die Patientensicherheit über den gesamten Zeitraum sichergestellt.

 

(Von Annika Haarhaus, Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation)

 

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