„Brüder Vom Block 13“ spenden 1.700 Euro für Perinatalzentrum

Scheckübergabe mit besonderem Gast: Der BVB-Fanclub „Brüder Vom Block 13“, der im Stadion auf der Südtribüne im Block 13 gegründet wurde, hat unter seinen Mitgliedern eine Spendenaktion ins Leben gerufen und dabei 1.700 Euro für das Perinatalzentrum des Klinikums Dortmund gesammelt. Dort werden Mütter und ihre Kinder versorgt, die im Verlauf von Schwangerschaft oder Geburt eine besondere medizinische Betreuung benötigen. Als Überraschung war Siggi Held, ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer sowie als Dortmunder Fußball Legende bekannt, bei der Spendenübergabe dabei. Er hat zusammen mit Michael Koszenowski und Michael Siegel (Vorsitzende des Fanclubs) den Scheck an Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der <link>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) und Barbara Drewes (Leitung Fundraising) übergeben.

„Es hat alles ganz klein angefangen“, sagt Koszenowski. „Eigentlich sollte die Aktion nur vier Wochen gehen und alle Mitglieder haben schon fleißig gespendet. Dann kam aber das DFB Pokal Finale und einige von uns haben beschlossen, pro Tor für Dortmund 19,09 Euro obendrauf zu geben – und was soll ich sagen: Der BVB hat mit 4:1 gewonnen.“ Am Ende wurde die entstandene Summe noch von den insgesamt 49 Mitgliedern aufgerundet, sodass 1.700 Euro zusammengekommen sind. Um den Fanclub dann bei der Spendenübergabe zu unterstützen, kam Siggi Held als Überraschung vorbei. „Das war für uns noch das i-Tüpfelchen zu der gelungenen Spendenaktion“, so Siegel. „Wir hatten eigentlich als Ziel, 500 Euro zu sammeln: Dann kommt nicht nur viel mehr zusammen als gedacht, sondern wir werden auch noch von dem ersten deutschen Europacupsieger unterstützt.“

 

Im Perinatalzentrum des Klinikums kommt die Spende nun den Kindern und Müttern zugute, die rund um die Geburt von einem interdisziplinären Team versorgt werden. Als Level I Einrichtung der obersten Versorgungsstufe mit jährlich mehr als 100 Extrem-Frühchen (weniger als 1.500g) gehört das Zentrum zu den größten seiner Art in Deutschland. „Gerade die Kinder, die sehr früh und damit mit einem erhöhten medizinischen Risiko zur Welt kommen, brauchen eine ganz besondere und enge Betreuung – auch über das Medizinische hinaus“, so Prof. Schneider. „Mit der Spende können verschiedene Projekte wie z.B. die Musiktherapie für Extremfrühchen unterstützt werden. Durch diese wird nicht nur Stress reduziert, sondern auch die Mutter-Kind-Bindung gestärkt.“

 

(Von Annika Haarhaus, Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation)

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