11.08.2021 - Gemeinde Selimiye Moschee e.V. beschenkt junge Patient:innen

Zum Opferfest anderen eine Freude machen: Das war das Ziel der Frauengruppe der türkisch-islamischen Gemeinde Selimiye Moschee e.V. aus Dortmund Eving. Und so haben die rund 30 Frauen zahlreiche Geschenke für die Kinder und Jugendlichen des Westfälischen Kinderzentrums des Klinikums Dortmund zusammengestellt. Von Gesellschaftsspielen über Bücher bis zu Süßigkeiten waren zahlreiche Überraschungen für die jungen Patient:innen dabei. Übergeben wurde die Spende von den beiden Mitgliedern der Frauengruppe Merzuka Sönmez und Hacer Yilmaz an Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin), Svenja Rochel (Leitung Spieltherapie) und Barbara Drewes (Leitung Fundraising).


„Für uns ist das Opferfest eines der höchsten religiösen Feste – und an dem wollen wir ganz besonders Kindern etwas schenken und sie dadurch zum Lächeln bringen“, sagt Sönmez. Schon seit insgesamt 15 Jahren unterstützt die Frauengruppe der Gemeinde die jungen Patient:innen im Klinikum. Angestoßen wurde die Aktion damals von Merzuka Sönmez selbst, die bereits seit 30 Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Klinikum tätig ist. Daraufhin haben die Mitglieder der Gemeinde u.a. durch den Verkauf von türkischen Spezialitäten auf verschiedenen Festen Geld z.B. für das Kinder-MRT des Klinikums gesammelt und bringen regelmäßig Geschenke für die jungen Patient:innen vorbei.

 

Die Präsente werden nun auf den Stationen des Westfälischen Kinderzentrums verteilt. „Da ist wirklich für jeden etwas dabei“, so Rochel. „Sowohl Malbücher oder Kuscheltiere für die kleineren Kinder, als auch Bücher oder verschiedene Spiele für die größeren Patienten. Da werden sich alle sehr freuen.“ Von Extrem-Frühchen bis zu Patient:innen im 18. Lebensjahr, in Einzelfällen sogar darüber hinaus, werden im Klinikum alle Kinder und Jugendliche von einem interdisziplinären Team betreut. So kann – stets unter Einbezug der Familie – eine Rundumbetreuung und damit die bestmögliche Behandlung für die jungen Patient:innen gewährleistet werden.   

 

(Von Annika Haarhaus, Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation)

 

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