Die GIZ-Delegation möchte daraus Schlüsse für Krankenhausprojekte in Partnerländern ziehen, um die medizinische Versorgung etwa in afrikanischen Staaten zu verbessern. „Es ist unglaublich hilfreich, dass uns das Klinikum Dortmund diesen Einblick ermöglicht“, sagte Siegert bei der Begehung. Für die Planung in anderen Ländern sei es wichtig, zunächst die Funktionsweise einer Infektionsstation zu verstehen.
Ulrich Jedelhauser ergänzte, dass man danach auf der Grundlage dieses „Goldstandards“ Konzepte an die Möglichkeiten und Bedürfnisse in den jeweiligen Ländern anpassen könne. Michael Weinharrer und Berthold Böttcher begleiteten die GIZ-Delegation beratend.
Expertise für internationale Gesundheitsversorgung
Für medizinische, pflegerische und technische Fragen nahmen sich vonseiten des Klinikums Prof. Dr. Georg Nilius, Direktor der Klinik für Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin, Dieter Effey (Pflegedienstleitung) sowie Stefan Schumacher und Nils Brenner (Bau und Technik) Zeit. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Arbeit und Expertise in Dortmund dazu beitragen können, die Gesundheitsversorgung in anderen Ländern weiterzuentwickeln“, sagte Prof. Dr. Georg Nilius.



