GIZ-Delegation besucht Infektionsstation im Klinikum Dortmund

Die Delegation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat am Donnerstag (11.12.) das Klinikum Dortmund besucht.

Vertreter:innen des Klinikums Dortmund und der GIZ.

Eine Delegation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat am Donnerstag (11.12.) das Klinikum Dortmund besucht. Auf der Infektionsstation ließ sich das Team rund um Projektleiterin und Gesundheitsökonomin Nina Siegert und den leitenden Architekten Ulrich Jedelhauser die baulichen Besonderheiten und medizinischen Abläufen der Station erklären.

Die GIZ-Delegation möchte daraus Schlüsse für Krankenhausprojekte in Partnerländern ziehen, um die medizinische Versorgung etwa in afrikanischen Staaten zu verbessern. „Es ist unglaublich hilfreich, dass uns das Klinikum Dortmund diesen Einblick ermöglicht“, sagte Siegert bei der Begehung. Für die Planung in anderen Ländern sei es wichtig, zunächst die Funktionsweise einer Infektionsstation zu verstehen.

Ulrich Jedelhauser ergänzte, dass man danach auf der Grundlage dieses „Goldstandards“ Konzepte an die Möglichkeiten und Bedürfnisse in den jeweiligen Ländern anpassen könne. Michael Weinharrer und Berthold Böttcher begleiteten die GIZ-Delegation beratend.

Expertise für internationale Gesundheitsversorgung

Für medizinische, pflegerische und technische Fragen nahmen sich vonseiten des Klinikums Prof. Dr. Georg Nilius, Direktor der Klinik für Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin, Dieter Effey (Pflegedienstleitung) sowie Stefan Schumacher und Nils Brenner (Bau und Technik) Zeit. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Arbeit und Expertise in Dortmund dazu beitragen können, die Gesundheitsversorgung in anderen Ländern weiterzuentwickeln“, sagte Prof. Dr. Georg Nilius.

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