06.10.2016 - Muffin-Aktion des Westfälischen Brustzentrums stößt auf viel Beachtung

Zunächst die gute Nachricht: Brustkrebs kann, wenn er früh genug erkannt wird, heute oftmals erfolgreich geheilt werden. Die schlechte Nachricht: Viel zu oft wird der Krebs viel zu spät erkannt. Ein Problem, das sich lösen ließe! Deshalb machte das Team um Prof. Dr. Thomas Schwenzer, Klinikdirektor der Frauenklinik im Klinikum Dortmund und Leiter des Westfälischen Brustzentrums, am vergangenen Samstag, 1. Oktober 2016, in der Dortmunder Fußgängerzone auf die Relevanz der Brustkrebsvorsorge aufmerksam.

Muffin-Aktion des Westfälischen Brustzentrums stößt auf viel Beachtung

 

Zunächst die gute Nachricht: Brustkrebs kann, wenn er früh genug erkannt wird, heute oftmals erfolgreich geheilt werden. Die schlechte Nachricht: Viel zu oft wird der Krebs viel zu spät erkannt. Ein Problem, das sich lösen ließe! Deshalb machte das Team um Prof. Dr. Thomas Schwenzer, Klinikdirektor der Frauenklinik im Klinikum Dortmund und Leiter des Westfälischen Brustzentrums, am vergangenen Samstag, 1. Oktober 2016, in der Dortmunder Fußgängerzone auf die Relevanz der Brustkrebsvorsorge aufmerksam.

 

Vor der Bäckerei Fischer am Rathaus verteilten Prof. Schwenzer und sein Team Infoflyer zur Brustkrebs-Früherkennung, außerdem rosafarbene Muffins in Form einer weiblichen Brust. Die Bäckerei unterstützte die „Titti-Muffin-Aktion“, wie das Ganze offiziell bezeichnet wurde, indem kostenlos 900 Muffins gebacken und zur Verfügung gestellt wurden.

 

Skurril, aber wirksam

„Zugegeben: Die Aktion erscheint vielleicht ein wenig skurril“, erzählt Marc Raschke, Pressesprecher des Klinikums Dortmund. „Aber wenn ein bisschen Teig und Marzipan dabei helfen, vielleicht 10, 20 oder gar 100 betroffene Frauen in Dortmund vor dem Brustkrebs-Tod bewahren zu können, dann hat sich die Aktion definitiv gelohnt!“

 

Mit der bisherigen Resonanz zeigen sich die Veranstalter zufrieden: „Auf Facebook, wo wir die Aktion intensiv beworben und sogar live übertragen haben, gab es durchweg positive Rückmeldungen“, freut sich Marc Raschke. „Bleibt jetzt zu hoffen, dass der Erfolg sich nachhaltig einstellt und wir tatsächlich viele Frauen dazu ermutigen konnten, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ihre Brüste regelmäßig selbst zu untersuchen und frühzeitig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen“, fügt der mit der Aktion ebenfalls zufriedene Prof. Schwenzer hinzu.

 

Noch immer erkranken jährlich 72.000 Frauen an Brustkrebs. Dabei werden 80 % der Knoten in der Brust von den Frauen selbst entdeckt, die sich jedoch meist recht laienhaft untersuchen. So sind die Knoten dann leider oft bereits so groß, dass eine Heilung schwierig wird. Ein solcher Zufallsbefund ist in der Regel bereits schon 36 mm groß. Es ist deshalb wichtig, sich in der Selbstuntersuchung schulen zu lassen. Das ist zum Beispiel am Klinikum Dortmund durch sogenannte Brustfachschwestern möglich. Die Methode heißt „MammaCare“ und ermöglicht es geübten Laien, bereits Befunde ab einer Größe von 3-5 mm selbst ertasten zu können.

 

Die Muffin-Aktion war Teil einer ganzen Reihe verschiedener Aktionen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Westfälischen Brustzentrums in Dortmund. Am Mittwoch, 5. Oktober, fand eine offizielle Jubiläumsfeier im Industrieklub Dortmund statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Marc Raschke
Leiter der Unternehmenskommunikation

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