Schonend behandeln statt operieren: Neue Wege bei Bandscheibenvorfällen

Die endoskopische Bandscheiben-OP ist minimalinvasiv und schonend.

Ein Bandscheibenvorfall muss nicht immer operiert werden – häufig helfen gezielte konservative Therapien. Wenn ein Eingriff nötig ist, setzt das Klinikum Dortmund neben bewährten Verfahren jetzt auch auf moderne endoskopische Methoden, die für Patientinnen und Patienten besonders schonend sein können.

Der Bandscheibenvorfall ist eine schmerzhafte Volkskrankheit, die jeden treffen kann. Zumeist müssen diese Vorfälle nicht operiert wer den, sondern werden gezielt konservativ behandelt, wissen die Spezialisten aus der Neurochirurgie des Klinikums Dortmund. „Allerdings bleibt ein kleiner Anteil der Bandscheibenvorfälle, die sich einer konservativen Therapie entziehen oder Lähmungen verursachen. Und die sollten dann operiert werden“, sagt Prof. Oliver Müller, Direktor der Klinik für Neurochirurgie.

Für diese operative Behandlung bietet die Neurochirurgie neben der herkömmlichen mikrochirurgischen Operation nun auch die endoskopische Therapie in bestimmten Fällen an. „Das ist ein gutes Verfahren, das bei manchen Patientinnen und Patienten mit Erfolg eingesetzt werden kann“, so Dr. Robert Sarge, Oberarzt der Neurochirurie. Durch die endoskopische Operation hoffen die Neurochirurgen, einen kleineren operativen Zugangsweg und eine kürzere stationäre Behandlung für die Patientinnen und Patienten zu erzielen. In der Praxis für Neurochirurgie am Fredenbaum beraten die Neurochirurgen des Klinikums Dortmund über die Möglichkeiten dieser speziellen Behandlung.

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