Im Gespräch mit der Geschäftsführung, den Patientenfürsprecherinnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kinderklinik betonte die gebürtige Dortmunderin die grundlegende Bedeutung von Patientenrechten für eine gute Gesundheitsversorgung: „Patientenrechte sind kein Zusatz, sondern Voraussetzung für gute Versorgung.“
Kinder- und Jugendmedizin im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Kinder- und Jugendmedizin. Dr. Andreas Leutner, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und -urologie, und Oberärztin Ulrike Mause, Leiterin des Sozialpädagogischen Zentrums (SPZ), führten die Patientenbeauftragte durch die Kinderklinik. Im Austausch ging es unter anderem um die Bedeutung etablierter Versorgungsstrukturen wie des SPZ und der Kinderschutzambulanzen, die derzeit um eine stabile und ausreichende Finanzierung ringen, da nicht alle Krankenkassen zur Übernahme der Kosten im notwendigen Umfang bereit sind. Claudia Middendorf betonte, dass diese Einrichtungen zur ambulanten Versorgung bei Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch einen unverzichtbaren Baustein bei der Versorgung von Kindern darstellen.
Freude über geplante Kinderklinik
Positiv hob die Patientenbeauftragte die gesicherte Finanzierung für den Bau der neuen Kinderklinik hervor. Darüber freue sie sich auch persönlich, betonte Middendorf: „Als Dortmunderin freue ich mich ganz besonders darüber, dass wir hier für die Kleinsten der Kleinen etwas tun.“
Ein patientenorientiertes Gesundheitswesen zeichne sich nicht allein durch medizinische Qualität aus, sondern ebenso durch gute Kommunikation, Respekt und die Beteiligung der Betroffenen. Der jährliche Tag des Patienten solle dazu beitragen, den Dialog zwischen Patientinnen und Patienten, den Beschäftigten im Gesundheitswesen sowie den Verantwortlichen weiter zu stärken.



