10.03.2014 - Welt-Nieren-Tag: Besucher "operieren" Cent-Stück per DaVinci-Roboter aus Labyrinth

Daumen und Zeigefinger kommen jeweils in eine Schlaufe, der Kopf halb in einen Kasten, der innen hochaufgelöst Bilder vom Operationsfeld zeigt. Geradezu intuitiv greifen die Finger in den Schlaufen nach der US-Cent-Münze, die der Nutzer im Bildschirm sieht. Alles wirkt so nah, so anfassbar. Für einen Moment vergisst man, dass die eigentliche "Operation" gut zwei Meter vom Bildschirm entfernt auf einem kleinen Tisch stattfindet. Der DaVinci-Roboter überträgt jede noch so feine Bewegung der Finger auf Greifärmchen, die zeitgleich in einer aufgebauten Miniatur-Landschaft aus Gummi-Zipfeln jene US-Cent-Münze greifen. - So wird Operieren zum Kinderspiel, jedermann kann sich ausprobieren. Die Scheu vor dem Operationsroboter ist schnell verflogen.


 

 

Im Vorfeld des Welt-Nieren-Tags am 13.03.2014 hatte Prof. Michael Truß, Direktor der Urologischen Klinik im Klinikzentrum Nord, am 10.03.2014 den bekannten Operations-Roboter DaVinci als Demonstrationsmodell im Foyer aufbauen lassen. Besucher konnte sich als Operateur versuchen (s. Foto links). Mit diesem Gerät arbeiten normalerweise die Urologen, wenn sie an der Prostata oder an den Nieren operieren. So lässt sich z.B. Tumorgewebe besonders schonend und präzise entfernen.

 

Der Roboter unterstützt den Operateur bei der Arbeit

Das DaVinci-Chirurgiesystem bietet eine vergrößerte hochauflösende 3D-Darstellung und gelenkige Instrumente, die eine weit höhere Beweglichkeit aufweisen als das menschliche Handgelenk. Demzufolge ist es also nicht der Roboter, sondern immer noch der Arzt, der operiert. Nur kann er dank der modernen Technik viel feiner vorgehen. Gerade bei Eingriffen an der Niere ist - je nach Indikation - die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Nierenfunktion nach dem Eingriff erhalten bleibt. Die Operation ist kürzer, der Krankenhaus-Aufenthalt auch.

 

Selbst feinste Nerven lassen sich mit dem DaVinci erkennen

Die Optik des DaVinci-Systems ist derart brillant, dass der Nutzer am Simulationsroboter selbst auf der Rückseite der US-Cent-Münze erkennen kann, dass im dort geprägten Lincoln-Memorial noch ganz fein die Lincoln-Statue eingelassen ist. Eine derartige Bilddarstellung ermöglicht bei "realen" Operationen das Aufspüren von feinsten Nervenbahnen.

 

Führungen über die Dialysestation

Das Bild rechts zeigt den Aufbau des DaVinci-Roboters: Während der Operateur (vorne) in den Bildschirm-"Kasten" schaut, arbeiten hinten vier Greifarme, die seine Handbewegungen am Operationstisch "übersetzen" und operieren. Der DaVinci-Roboter im Foyer des Klinikzentrums Nord war der Auftakt zu Aktionen anlässlich des Welt-Nieren-Tags im gesamten Klinikum. Am 11.03.2014 öffnet die Dialyse-Station im Klinikzentrum Mitte ihre Pforten und bietet Führungen an. Dort können sich Interessierte über die Nierenfunktion und -erkrankungen informieren. Zudem steht Dr. Fedai Özcan, Direktor der Klinik für Nephrologie, für alle Fragen parat.

 

 

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