Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Klinikum Dortmund ist als „Kontinenz und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung“ zertifiziert worden. Grundlage war ein externes Audit durch die CERT iQ Zertifizierungsdienstleistungen GmbH.
Die Auszeichnung bestätigt, dass das Klinikum alle Anforderungen an ein spezialisiertes Zentrum dieser Versorgungsstufe erfüllt. Hervorgehoben werden insbesondere die klar strukturierten Abläufe, die hohe Behandlungsqualität und das große Engagement der Mitarbeitenden. Im Bericht wird das Zentrum als „gut funktionierendes interdisziplinäres Team mit langjähriger Erfahrung in der Beckenbodenchirurgie“ beschrieben.
Fachbereiche arbeiten eng zusammen
Für Betroffene bietet die Zertifizierung eine verlässliche Orientierung bei der Wahl ihrer Behandlung. Im Zentrum arbeiten die Fachbereiche Urologie, Gynäkologie und Viszeralchirurgie/Koloproktologie eng zu sammen. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Physiotherapie und Ernährungsberatung.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine abgestimmte Versorgung – von der Diagnose bis zur individuell angepassten Therapie. Prof. Dr. Michael Truß, Direktor der Klinik für Urologie, betont die Bedeutung der Zertifizierung: „Die Auszeichnung als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung bestätigt unseren Anspruch, Patientinnen und Patienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz sowie komplexen Beckenbodenstörungen auf höchstem fachlichem Niveau zu behandeln.“
Mit dem erfolgreichen Audit stärkt das Klinikum Dortmund seine Rolle als überregionales Kompetenzzentrum für Kontinenz- und Beckenbodenerkrankungen.



