Die Zentralen Notaufnahmen an den Standorten Mitte und Nord sind rund um die Uhr für Patientinnen und Patienten da, die eine akute medizinische Versorgung benötigen. Über ein Triage-System werden alle Notfälle nach Dringlichkeit eingestuft, sodass jede Patientin und jeder Patient die passende medizinische Versorgung so schnell wie möglich erhält.
In enger Zusammenarbeit mit allen Fachkliniken des Hauses gewährleisten wir eine umfassende Diagnostik und Behandlung – vom leichteren Notfall bis zur kritischen Situation. So sorgen wir dafür, dass alle Patientinnen und Patienten sicher, kompetent und effizient versorgt werden.
Wann in die Notaufnahme –
und wann nicht?
Bitte kommen Sie in die Notaufnahme zum Beispiel bei:
- starken Schmerzen (z. B. Brustschmerzen, starke Bauchschmerzen)
- Atemnot oder Luftnot
- Bewusstseinsstörungen, Lähmungen oder Sprachstörungen
- schweren Verletzungen, Knochenbrüchen oder starken Blutungen
- plötzlich auftretenden, schweren Beschwerden
- hohem Fieber mit schlechtem Allgemeinzustand
Bei akuter Lebensgefahr rufen Sie bitte sofort den Notruf 112
In weniger dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an:
- Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt
- den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117)
- niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte
Dazu gehören zum Beispiel:
- leichte Infekte oder Erkältungen
- länger bestehende Beschwerden ohne Verschlechterung
- kleinere Verletzungen oder Wunden
- Anliegen wie Krankschreibungen oder Rezeptwünsche
Im Zweifel gilt: Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich zunächst telefonischen Rat – zum Beispiel über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117).
Standort Mitte
Zentrale Notaufnahme (ZNA)
Klinikzentrum Mitte (Städtische Kliniken)
Beurhausstr. 40
44137 Dortmund
Standort Nord
Zentrale Notaufnahme (ZNA)
Klinikzentrum Nord (Unfallklinik)
Münsterstr. 240
44145 Dortmund
Je nach Erkrankung und Auslastung kann es zu Wartezeiten kommen. Die weiteren Behandlungsschritte – ambulant oder stationär – richten sich nach den Untersuchungsergebnissen.
Bitte bringen Sie nach Möglichkeit mit:
- Krankenversicherungskarte
- aktuelle Medikamentenliste (oder Medikamentenschachteln)
- Vorbefunde, Arzt- oder Entlassungsbriefe
- Kontaktdaten von Angehörigen und Ihrer Hausärztin bzw. Ihres Hausarztes
Bitte melden Sie sich einzeln an und halten Sie Abstand, um die Privatsphäre aller Patientinnen und Patienten zu schützen. Nehmen Sie bitte anschließend im Wartebereich Platz – Sie werden aufgerufen.
Warum muss man so lange warten?
Unser Triage-System
Patientinnen und Patienten kommen auf unterschiedlichen Wegen in unsere Notaufnahme. Die Reihenfolge der Behandlung richtet sich dabei nicht nach dem Eintreffen, sondern nach der medizinischen Dringlichkeit.
Dafür nutzen wir das standardisierte Triage-System (ESI – Emergency Severity Index). Kurz nach Ihrer Ankunft werden Sie von einer Pflegefachkraft eingeschätzt. Anhand gezielter Fragen und erster Befunde erfolgt die Einteilung in fünf Dringlichkeitsstufen, die festlegt, wie schnell der erste Arztkontakt erfolgt. In festgelegten Abständen wird dabei eine Kontrolleinschätzung vorgenommen.
Bitte beachten Sie: In einem Krankenhaus können jederzeit akute Notfälle eintreten, die sofort behandelt werden müssen – auch wenn andere Patientinnen und Patienten bereits länger warten. Grundsätzlich gilt: Je schwerer oder potenziell lebensbedrohlicher eine Erkrankung ist, desto schneller erfolgt die Behandlung. Weniger dringliche Beschwerden können daher mit längeren Wartezeiten verbunden sein. Auch wenn das Warten belastend ist, ist dies häufig ein gutes Zeichen: Dann liegt in der Regel keine akute lebensbedrohliche Situation vor.
Wichtig für Sie: Wenn sich Ihre Beschwerden während der Wartezeit wesentlich verschlechtern oder neue Symptome auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an unser Personal. So können wir Ihre Situation neu bewerten und entsprechend reagieren.