Warum setzen wir Bodycams ein?
Der Umgang im täglichen Miteinander zwischen Mitarbeitenden und Patientinnen, Patienten und Begleitenden hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. An beiden Standorten nehmen zudem äußere Einflüsse teils problematische Züge an. Die Einführung von Bodycams als Pilotprojekt ist eine bewusste Reaktion auf Vorkommnisse aus der Vergangenheit und ein fester Bestandteil unseres Sicherheitskonzepts 2026.
Unser Ziel ist es, die Sicherheit aller Beteiligten zu erhöhen und unseren Mitarbeitenden ein wirksames Instrument gegen das Gefühl von Hilflosigkeit in herausfordernden Situationen an die Hand zu geben. Studien und Erfahrungen zeigen: Allein die sichtbare Präsenz einer Bodycam kann deeskalierend wirken.
Nein.
Eine Aufzeichnung erfolgt nicht dauerhaft.
- Mitarbeitende weisen ausdrücklich darauf hin, wenn eine Aufnahme gestartet wird.
- Das Starten und Stoppen der Kamera ist ein aktiver, bewusster Vorgang.
- Sobald die Kamera eingeschaltet ist, ist dies klar erkennbar – unter anderem durch eine gut sichtbare rote LED.
Die Aufnahmen sind nicht frei zugänglich.
- Nur eine klar definierte und autorisierte Personengruppe kann im Falle eines Vorfalls Einsicht nehmen.
- Die Bodycam selbst besitzt kein Display.
- Der Zugriff auf die Aufnahmen erfolgt ausschließlich über eine zugangsbeschränkte Software.
Der Schutz unbeteiligter Personen hat höchste Priorität.
- Personen, die zufällig erfasst wurden und nicht Teil eines Vorfalls sind, werden bei Bedarf verpixelt.
- Fehlaufnahmen oder Aufzeichnungen ohne relevanten Vorfall werden automatisch nach 7 Tagen gelöscht.
- Die Daten werden zugangsbeschränkt im eigenen Rechenzentrum gespeichert.
- Eine Speicherung erfolgt nur bis zur automatischen Löschung oder – im Ausnahmefall – bis zur Verwertung durch die Staatsanwaltschaft.