Komplexes regionales
Schmerzsyndrom (CRPS)
Das Komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS), früher Morbus Sudeck genannt, ist ein Schmerzsyndrom, das nach Verletzungen an Armen oder Beinen auftreten kann – zum Beispiel nach Operationen, Knochenbrüchen oder auch kleineren Verletzungen. Dabei kommt es zu Schmerzen, die deutlich stärker sind als im normalen Heilungsverlauf zu erwarten wäre.
Zusätzlich können Bewegung, Wahrnehmung, Durchblutung, Schwitzen und die Gewebebeschaffenheit der betroffenen Extremität beeinträchtigt sein. Häufig ist nicht nur die ursprüngliche Verletzungsstelle betroffen, sondern die gesamte Extremität.
Das Klinikum Dortmund verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von CRPS nach aktuellen Leitlinien. Je nach Schweregrad kann eine stationäre multimodale Schmerztherapie empfohlen werden. Ein multidisziplinäres Team erstellt ein individuelles Behandlungskonzept, um Beschwerden wie Rötung, Schwellung und Schmerzen zu lindern und die langfristige Prognose zu verbessern.