Diagnostik
Die Entscheidung zur Dialyseshuntanlage wird durch die behandelnden Nephrologen gestellt. Bei einem akuten Nierenversagen wird meist ein sofort funktionierender Dialysezugang in Form eines Vorhofkatheters über die Halsvene angelegt. Vor der Anlage eines Dialyseshunts erfolgt eine klinische und eine Farbultraschall-Untersuchung. Gemeinsam mit den Kollegen der Klinik für Nephrologie finden hierzu regelmäßige Shuntkonferenzen statt.
Therapie
Je nach Untersuchungsbefund wird idealerweise ein Shunt mit körpereigener Venen / Arterie am nicht dominanten Unterarm oder Ellenbeuge angelegt. Sind die oberflächlichen Venen nicht anschlussfähig, muss auf tiefer liegende Venen und Arterien zurückgegriffen werden und die Arterie und Vene mit einer Kunststoffprothese verbunden werden, die dann als Shuntprothese dient. Wenn diese Arten des Gefäßzugangs nicht möglich sind oder keine Zeit zur Anlage und Reifung des Dialyseshunts bleibt, wird operativ über eine Punktion der Halsvene ein Kunststoffkatheter (Demerskatheter) als Vorhofverweilkatheter eingebracht. Ein Teil des Katheters liegt unter der Haut zur Verringerung des Infektionsrisikos. Der Katheter wird unterhalb des Schlüsselbeins ausgeleitet.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.