Symptome
Neben Speichelsteinen können auch Tumoren in den Speicheldrüsen entstehen, besonders häufig in der Ohrspeicheldrüse. Während viele Tumoren dort gutartig sind, treten in anderen großen und den kleinen Speicheldrüsen auch bösartige Befunde auf. Tumoren können wachsen, sich entzünden oder entarten und erfordern daher in der Regel eine operative Entfernung.
Diagnostik
Die Erstdiagnostik erfolgt per Ultraschall, der meist eine zuverlässige Einschätzung erlaubt. Vor geplanter Operation oder zur genaueren Abklärung werden CT oder MRT eingesetzt. So kann Lage, Ausdehnung und möglicher Tumorverdacht beurteilt werden.
Therapie
Steine, die endoskopisch nicht erreichbar sind, erfordern oft eine operative Entfernung der gesamten betroffenen Drüse. Speicheldrüsentumoren werden in Vollnarkose während eines 3–4-tägigen stationären Aufenthalts operiert. Der Zugang erfolgt über einen kosmetisch günstigen Hautschnitt vor dem Ohr (Ohrspeicheldrüse) oder unterhalb des Unterkiefers (Unterkieferspeicheldrüse).
Entscheidend ist die Schonung des Gesichtsnerven, der durch die Ohrspeicheldrüse verläuft. Der Nerv wird während der Operation unter dem Mikroskop oder mit einer Lupenbrille dargestellt und mittels Nervenmonitor überwacht. Bei bösartigen Tumoren kann es nötig sein, Teile des Nervs zu entfernen und unter dem Mikroskop durch Nervenersatz zu rekonstruieren. Am Ende wird eine Drainage eingelegt, die nach zwei Tagen entfernt werden kann. Die Wunde wird kosmetisch verschlossen.
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