Klinikum der Universität Witten / Herdecke
Klinikum der Universität Witten / Herdecke

Symptome

Hörstörungen beeinträchtigen Kommunikation und Lebensqualität und können unbehandelt zu sozialer Isolation, Depression oder Demenz führen. Bei Kindern können sie Sprachentwicklung, Kognition und emotionale Entwicklung erheblich stören. Frühzeitige Diagnostik ist entscheidend, besonders nach auffälligem Neugeborenen-Hörscreening.

Diagnose

Die HNO-Klinik verfügt über ein breites Spektrum subjektiver und objektiver Audiometrie. Dazu gehören Hörweiten- und Stimmgabelprüfung, Ton- und Sprachaudiometrie, überschwellige Tests, Tinnitusdiagnostik und Hörgeräteüberprüfung. Objektive Verfahren umfassen BERA, OAE, Neugeborenen-Screening, Tympanometrie und Stapediusreflexmessung. Es werden periphere und zentrale Hörstörungen unterschieden, ebenso Hörverarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen.

Therapie

Abhängig von der Art der Hörstörung kommen medikamentöse oder operative Maßnahmen zum Einsatz, etwa Paukenröhrchen bei Schallleitungsschwerhörigkeiten. Bei Innenohrschwerhörigkeiten stehen Hörgeräte, Knochenleitungssysteme oder implantierbare Mittelohrimplantate zur Verfügung. Bei fortgeschrittener Innenohrschwerhörigkeit kann ein Cochlea-Implantat erforderlich werden.

Wir sind gern für Sie da.

In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.

Sekretariat
Celina Salameh

HNO-Ambulanz
Tel: +49 231 953 21531
Mo - Fr: 08:00 - 15:30 Uhr
E-Mail senden

Unser Team