Arten von Hautkrebs
Eine gefährliche Form, die schnell Metastasen bilden kann.
Dazu gehören das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, die meist langsamer wachsen.
Symptome & Früherkennung
Achten Sie auf Veränderungen Ihrer Haut, insbesondere auf neu auftretende oder wachsende Muttermale sowie auf unregelmäßige Ränder oder Farbveränderungen. Auch nicht heilende Wunden oder schuppige Hautstellen sollten aufmerksam beobachtet werden.
Zur Orientierung bei der Selbstkontrolle kann die sogenannte ABCDE-Regel hilfreich sein. Dabei wird auf eine mögliche Asymmetrie der Hautveränderung geachtet, also eine ungleichmäßige Form. Ebenso sind unscharfe oder ausgefranste Begrenzungen ein wichtiges Merkmal. Unterschiedliche Farbtöne innerhalb eines Flecks können ebenfalls auffällig sein. Ein Durchmesser von mehr als fünf Millimetern sollte beobachtet werden, ebenso wie jede Erhabenheit oder Veränderung, beispielsweise wenn eine Stelle wächst oder nicht abheilt.
Lassen Sie verdächtige Hautstellen frühzeitig von einem Hautarzt untersuchen!
Diagnose
Ein Hautarzt untersucht auffällige Stellen mit einem Spezialgerät (Dermatoskop) – diese Untersuchung ist schmerzfrei. Falls eine Hautstelle verdächtig erscheint, wird dieses Gewebe nach einer kleinen lokalen Betäubung entnommen und untersucht. Bei schwarzem Hautkrebs können weitere Operationen oder Untersuchungen (z. B. Ultraschall oder CT) notwendig sein, um zu prüfen, ob sich der Krebs ausgebreitet hat (Metastasen).
Therapie
Die Therapie richtet sich nach der Art und dem Stadium des Hautkrebses. In vielen Fällen steht die chirurgische Entfernung im Vordergrund, mit dem Ziel, den Tumor vollständig zu beseitigen.
Bei fortgeschrittenen Formen, insbesondere beim schwarzen Hautkrebs, kommen moderne medikamentöse Behandlungen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Immuntherapien sowie zielgerichtete Therapien.
In bestimmten Situationen kann auch eine Strahlentherapie sinnvoll sein, beispielsweise ergänzend zur Operation oder wenn ein Tumor nicht operiert werden kann.
Vorbeugung
Ein konsequenter UV-Schutz ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung. Meiden Sie intensive Sonneneinstrahlung, verwenden Sie regelmäßig Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und tragen Sie schützende Kleidung.
Auf die Nutzung von Solarien sollte verzichtet werden, da künstliche UV-Strahlung das Risiko für Hautschäden und Hautkrebs deutlich erhöht.
Darüber hinaus ist eine regelmäßige Hautkontrolle empfehlenswert. Untersuchen Sie Ihre Haut selbst aufmerksam und nehmen Sie einmal jährlich die Hautkrebsfrüherkennung bei einem Arzt in Anspruch.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
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