Unsere Schwerpunkte
Gemäß den Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und der Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) werden Kriterien an spezielle Therapieverfahren und Schwerpunktzentren aufgestellt. Wir verfügen über Zertifizierungen in folgende Schwerpunktzentren:
Das Gros der Erkrankungen der Aortenklappe wird bei älteren Patientinnen und Patienten durch Herz-Katheter-basierte Verfahren (TAVI) behandelt. Die TAVI wird häufig im Wachzustand durchgeführt, und ist so schonend, dass sogar Patientinnen und Patienten mit weit über 90 Jahren davon profitieren. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten aus Kardiologie und Herzchirurgie verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in allen gängigen TAVI-Techniken. Jüngeren Patientinnen und Patienten und solchen, bei denen TAVI nicht in Betracht kommt, bieten wir minimal-invasive, rekonstruktive Verfahren oder die Ross-OP an.
Der Gold-Standard der Therapie der Mitralklappen-Insuffizienz ist die chirurgische Rekonstruktion, die bei uns fast ausschließlich minimal-invasiv erfolgt. Für ältere Patientinnen und Patienten und solche mit erhöhtem OP-Risiko bieten wir eine Reihe von schonenden Herz-Katheter-basierten Verfahren an, wie beispielsweise den MitraClip/TriClip, das Carillon-System und den interventionellen Mitralklappenersatz (TMVI).
Unseren besonderen Schwerpunkt bilden mit jährlich mehr als 150 Implantationen die maschinellen Herzunterstützungssysteme, d.h. ECMO, Impella und LVADs. Diese Verfahren, unsere Mobile ECMO Dortmund, die zahlreichen Kooperationen sowie wissenschaftlichen Aktivitäten, positionieren uns als überregionales Zentrum für Herzinsuffizienz.
Stent oder Bypass? Bei der Stent-Prozedur werden Verengungen der Herzkranzgefäße aufgedehnt und durch ein Metallröhrchen (Stent) abgesichert, bei der Bypassoperation dagegen werden die erkrankten Bereiche durch neue angelegte Gefäße umgangen (ge-bypasst). Bei der Stent-Implantation sind Patient:innen wach und geht häufig am nächsten Tag nach Hause. Neue interventionelle Techniken wie die Rotablation, CTO-Interventionen sowie Impella-oder ECMO-unterstützte High Risk PCIs erweitern unsere Möglichkeiten. Bei Patientinnen und Patienten, bei denen die Erkrankung der Herzkranzgefäße weit fortgeschritten ist, der Befall mit atherosklerotischen Plaques sehr intensiv ist oder die Stenosen für eine Stent-Implantation anatomisch ungünstig liegen, hat die Bypassoperation vor allem langfristig prognostische Vorteile.
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt muss es schnell gehen. Unsere personellen, apparativen und letztlich auch räumlichen Gegebenheiten – bei denen die Notaufnahme, die Herzkatheter-Labore, die Intensivstationen, und die OP-Säle alle sehr nah beieinander liegen – ermöglichen einen sicheren Ablauf ohne Zeitverluste.
Die Abteilung für Elektrophysiologie bietet den Patientinnen und Patienten ein ausgesprochen breites Spektrum an Therapieoptionen und hat sich überregional einen herausragenden Ruf erworben. Einen Schwerpunkt bilden – mit mehr als 1000 Eingriffen pro Jahr – die atrialen und ventrikulären Ablationen. Eine besondere Expertise haben wir zudem in der Explantation dysfunktionaler oder infizierter Schrittmachersonden.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
Experten & Ansprechpartner
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Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin
Leiter der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie der DGK
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Facharzt für Radiologie
Schwerpunkt Neuroradiologie
Kontakt & Terminvereinbarung
Das Herzzentrum erreichen Sie täglich in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
HOTLINE: +49 231 953 20600
Termine für die Rhythmussprechstunde können unter
Tel.: +49 231 953 19550 im Sekretariat der Kardiologie vereinbart werden.