Symptome
Nierenkrebs verursacht häufig lange Zeit keine Beschwerden und wird daher oft zufällig entdeckt. Treten Symptome auf, geschieht dies meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Typische Hinweise können Schmerzen in der Flanke, Blut im Urin oder ein tastbarer Tumor im Flankenbereich sein. Auch plötzlich einsetzende, sehr starke und krampfartige (kolikartige) Schmerzen sind möglich, etwa wenn der Harnabfluss beeinträchtigt ist.
Darüber hinaus können unspezifische Beschwerden auftreten, die auch bei anderen Erkrankungen vorkommen. Dazu zählen unter anderem Gewichtsverlust, Blutarmut, Fieber, Veränderungen des Blutdrucks, Darmbeschwerden sowie eine anhaltende Abgeschlagenheit. Diese allgemeinen Symptome sollten insbesondere in Kombination ärztlich abgeklärt werden.
Diagnostik
Nierentumoren werden heute häufig zufällig entdeckt, zum Beispiel bei einer Ultraschalluntersuchung aus anderem Anlass. Besteht der Verdacht auf Nierenkrebs, folgt eine umfassende Abklärung. Dazu gehören ein ausführliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie Blut- und Urinanalysen. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie oder MRT zeigen Lage und Ausdehnung des Tumors. In bestimmten Fällen können ergänzende Untersuchungen notwendig sein, etwa zur Beurteilung der Nierenfunktion oder möglicher Metastasen. Eine sichere Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren ist oft erst durch eine Gewebeuntersuchung möglich.
Therapie
Wenn ein Nierenkarzinom frühzeitig entdeckt und operativ behandelt wird, sind die Heilungschancen sehr hoch. Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Ist der Tumor auf die Niere begrenzt, steht meist eine Operation im Vordergrund. Dabei wird die Niere entweder vollständig entfernt oder – wenn möglich – der Tumor unter Erhalt der Niere entfernt. Am Klinikum Dortmund wird auf nierenerhaltende Eingriffe großer Wert gelegt. Häufig kommen schonende, minimal-invasive Verfahren zum Einsatz. Das ist unter anderem abhängig von der Größe des Tumors und wird mit Patientinnen und Patienten individuell besprochen.
Bei fortgeschrittenem Nierenkrebs können zusätzlich Metastasen operativ entfernt werden. Nach neueren Daten verbessert sich durch eine vorherige Tumorentfernung auch die Ansprechrate auf eine anschließende Immuntherapie, die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert. Sie ist die bedeutendste Therapie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom.
Die Strahlentherapie (Radiotherapie) ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Knochenmetastasen auftreten. Durch eine Bestrahlung können gegebenenfalls auftretende Schmerzen gelindert werden. Auch bei Hirnmetastasen hat sich die Strahlentherapie bei unseren Patientinnen und Patienten als höchst effektive Behandlungsmethode erwiesen.
Welche Behandlung sinnvoll ist, wird individuell und interdisziplinär festgelegt.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
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