Klinikum der Universität Witten / Herdecke
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Schwerpunkt
Schilddrüse

Als wichtiges Stoffwechselorgan beeinflusst die Schilddrüse zahlreiche Körperfunktionen. In Deutschland zählen Schilddrüsenvergrößerungen (Struma) und Schilddrüsenknoten zu den häufigsten Befunden. Der Nuklearmedizin kommt bei der funktionellen Beurteilung der Schilddrüse eine zentrale Rolle zu, da sie die Grundlage für eine gezielte weitere Behandlung darstellt.

Schilddrüsenerkrankungen können sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen oder auch lange unbemerkt bleiben. Häufige Symptome ergeben sich aus Veränderungen der Schilddrüsenfunktion.

Eine Überfunktion (Hyperthyreose) der Schilddrüse, wie sie beispielsweise bei funktionellen Autonomien oder beim Morbus Basedow auftreten kann, äußert sich unter anderem durch Herzklopfen, Nervosität, Gewichtsabnahme, vermehrtes Schwitzen oder innere Unruhe.

Eine Unterfunktion (Hypothyreose), wie sie häufig im Rahmen einer Hashimoto-Thyreoiditis entsteht, kann zu Müdigkeit, Leistungsabfall, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit oder depressiver Verstimmung führen.

Unabhängig von der Funktion können Struma oder Schilddrüsenknoten ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im Hals verursachen oder zufällig im Ultraschall entdeckt werden.

Wie werden Schilddrüsenerkrankungen diagnostiziert?

Zur Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen setzen wir verschiedene Verfahren neben der stets erforderlichen ausführlichen Anamnese ein. Dazu gehören:

  • Anamnese
  • Ultraschalldiagnostik der Schilddrüse
  • Nuklearmedizinische Funktionsuntersuchungen (z.B. Schilddrüsenszintigraphie, MIBI-Szintigraphie)
  • Ultraschallgestützte Feinnadelpunktion bei unklaren Knoten
  • Enge Abstimmung mit Labor- und klinischen Befunden

Ziel ist eine zuverlässige Einordnung der Erkrankung als Grundlage für die weitere Behandlung.

Untersuchungsablauf einer Schilddrüsenszintigraphie:

Einige Minuten nach Injektion eines schwach radioaktiven Stoffes wird eine Aufnahme im Sitzen an einer Kamera durchgeführt. Diese Aufnahme dauert etwa 10 Minuten.

Terminvereinbarung zur Schilddrüsenuntersuchung:

Tel.: +49 231 953 21365
Mo–Do: 08.00 – 12.00 und 12.30 – 16.00 Uhr
Fr: 08-00 – 12.00 und 12:30 – 15.30 Uhr oder
Zum Kontaktformular 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie richtet sich nach Art und Ausprägung der Erkrankung. In der Nuklearmedizin kommen unter anderem folgende Behandlungsverfahren zum Einsatz:

  • Verlaufskontrollen und medikamentöse Therapiebegleitung
  • Radiojodtherapie bei bestimmten gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen zum Kontaktformular
  • Interdisziplinäre Abstimmung mit Endokrinologie und endokriner Chirurgie

Wir sind gern für Sie da.

In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.

Ihre Ansprechpersonen

Dr. med. Monia Hamami-Arlinghaus
Inna Jankowski-Juilfs

Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenambulanz (incl. Radiojodtherapie-Anfrage)
Mo-Do: 08.00 - 12.00 & 12.30 - 16.00 Uhr
Fr: 08.00 - 12.00 & 12.30 - 15.30 Uhr
Tel.: +49 231 953 21365
Fax: +49 231 953 20060
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