Wann genau Fritz Hake das erste Mal am Klinikum Dortmund Vollblut gespendet hat, weiß er nicht mehr so ganz genau. Mitte der 70er-Jahre müsse das gewesen sein, sagt er. Damals studierte er in Dortmund. „Von der Aufwandsentschädigung habe ich mir damals eine Schallplatte oder ein Buch gekauft“, erinnert sich der heute 72-jährige Kamener. Mittlerweile habe er 400 Schallplatten zu Hause.
Unrealistisch wäre es angesichts der beeindruckenden Zahl an Blutspenden nicht, aber längst nicht all seine Schallplatten hat Fritz Hake auf diesem Weg finanziert. Und es war auch nie seine Hauptmotivation: „Blutkonserven werden dringend gebraucht. Diese gute Sache will ich unterstützen“, sagt Hake.
Blut bleibt in der Region
Das tut er mit Ausnahme einiger Jahre, in denen er nicht in der Nähe von Dortmund gewohnt hat, nun schon seit rund 50 Jahren. Für die BlutspendeDo am Klinikum hat er sich bewusst entschieden, sagt er. Ihm ist wichtig, dass das gespendete Blut vornehmlich in den Dortmunder Krankenhäusern und Praxen sowie in der Region eingesetzt wird. Blutspenden werden unter anderem für die Behandlung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten sowie Frühgeborenen benötigt.
Für seine jahrzehntelange Unterstützung erhielt der 72-Jährige einen Gutschein für eine Buchhandlung und eine Urkunde. Darin bedankten sich Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld, Ärztlicher Direktor, und PD Dr. Uwe Cassens, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin am Klinikum Dortmund, bei ihm: „Mit Ihrer Blutspende retten Sie Leben und helfen uns. Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen!“