Manche urologische Tumorerkrankungen haben den Charakter einer Volkskrankheit. Dazu gehört vor allem Prostatakrebs – die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Aber auch Nieren- und Blasenkrebs zählen zu den häufigen urologischen Tumorerkrankungen.
Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dadurch haben sich auch die Perspektiven für viele Betroffene verbessert. Was heute bei der Behandlung urologischer Krebserkrankungen möglich ist, zeigt Prof. Dr. Michael Truß beim nächsten mediTALK des Klinikums Dortmund mit dem Titel „Was gibt es Neues zu urologischen Krebstherapien?“.
Der Direktor der Klinik für Urologie stellt am 9. September unter anderem moderne operative, medikamentöse und strahlentherapeutische Verfahren vor. An Beispielen wie der Therapie des metastasierten Prostatakrebses zeigt Prof. Truß, wie sich die Behandlung verändert hat. Auch minimalinvasive und roboterassistierte Eingriffe sowie neue Therapieverfahren werden Thema sein.
Im Vortrag geht es außerdem darum, wie die verschiedenen Fachrichtungen am Klinikum Dortmund zusammenarbeiten: In den interdisziplinären Tumorkonferenzen des Westfälischen Krebszentrums beraten Expertinnen und Experten gemeinsam über die bestmögliche Behandlung.
Im Anschluss an den Vortrag besteht wie gewohnt die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsinformation
Vortrag: „Was gibt es Neues zu urologischen Krebstherapien?“ in der Reihe „mediTALK – Medizin bürgernah erklärt“
Referent: Prof. Dr. Michael Truß, Direktor der Klinik für Urologie am Klinikum Dortmund
Zeit: Mittwoch, 9. September 2026, 18:00 Uhr
Ort: Klinikum Dortmund, Magistrale, Beurhausstr. 40, 44137 Dortmund