Klinikum der Universität Witten / Herdecke
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Oberärztin Dr. Sophie Kage (Leiterin der Systemtherapie) und Dr. Barbara Kipp (Direktorin der Frauenklinik) nahmen das gespendete Gerät von Olcay Oglu von der Hersteller-Firma und Eugenia Krone (Leiterin der Regionalgruppe Mamazone-Dortmund) entgegen (v.l.n.r.).
| Lukas Wittland - Unternehmenskommunikation

Spende für gynäkologische Tumorambulanz des Klinikums

Gerät zur Vorbeugung von Nervenschäden bei Chemotherapien an die gynäkoonkologische Tumorambulanz der Frauenklinik übergeben.

Die Brustkrebs-Patientinnenorganisation Mamazone hat der Frauenklinik des Klinikums Dortmund ein medizinisches Gerät gespendet, dass das Risiko von Nervenschädigungen bei Chemotherapien für Patientinnen reduziert. Eugenia Krone, Leiterin der Regionalgruppe Mamazone-Dortmund, überreichte das Gerät zur Kühlung von Händen, Füßen und der Kopfhaut gemeinsam mit Olcay Oglu von der Hersteller-Firma an das Team der Frauenklinik.

„Wir freuen uns sehr über die Spende, die uns hilft, auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patientinnen noch besser einzugehen und belastende Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren. Das ist sehr wertvoll“, sagte Dr. Barbara Kipp, Direktorin der Frauenklinik, die die Spende gemeinsam mit Oberärztin Dr. Sophie Kage, Leiterin der Systemtherapie, entgegennahm. 

In den neuen Räumlichkeiten der gynäkoonkologische Tumorambulanz stehen nun drei Geräte für Tumorpatientinnen zur Verfügung. Über spezielle Manschetten zirkuliert Wasser um Hände und Füße, die diese während der Infusion kontrolliert und schonend kühlen und die kleinen Blutgefäße verengen. Dadurch gelangt weniger Chemotherapie in diese besonders empfindlichen Körperbereiche. Viele Patientinnen berichten von deutlich geringeren Beschwerden nach der Chemotherapie. Bei Patientinnen mit Hand-Fuß-Kühlung während der Infusion war die Häufigkeit von schwerer Polyneuropathie um bis zu 60 % reduziert.

Die Anschaffung weiterer Geräte ist geplant. Dafür ist die gynäkoonkologische Tumorambulanz des Klinikums Dortmund auf weitere Spenden angewiesen. 

Weitere Infos und das Spendenkonto unter: www.klinikumdo.de/medizin/frauenheilkunde/crowdfunding-frauentumorambulanz

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