Diagnostik
Das Gehirn produziert täglich bis zu 500 ml Liquor, der über geordnete Abflusswege zirkulieren muss. Angeborene oder erworbene Veränderungen wie Blutungen, Entzündungen oder Tumoren können den Abfluss blockieren oder die Resorption stören. Dadurch entsteht ein Hydrocephalus („Wasserkopf“). Das zurückstauende Nervenwasser erhöht den Hirndruck, was zu Funktionsstörungen und schweren Schäden führen kann. Auch bildgebende Untersuchungen (Röntgen/Schädelaufnahmen) dienen der Diagnose.
Therapie
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Eine medikamentöse Therapie ist nur selten möglich. Standard ist das Einsetzen von Shuntsystemen, die den Liquor aus den Hirnkammern in den Bauchraum (ventrikuloperitonealer Shunt) oder seltener in den rechten Vorhof (ventrikuloatrialer Shunt) ableiten. Bei bestimmten Abflussbehinderungen kann eine Drittventrikulostomie durchgeführt werden, bei der operativ ein Umgehungskreislauf geschaffen wird. Da Shunts mechanische Systeme mit Ventilmechanik sind, sind regelmäßige Kontrollen in der Klinik sowie jährliche augenärztliche Untersuchungen zur Druckkontrolle erforderlich.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
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