Die Computertomographie, kurz CT, ist ein modernes bildgebendes Verfahren. Damit können wir das Innere des Körpers sehr genau darstellen.
Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich langsam durch das CT-Gerät bewegt. Dabei dreht sich eine Röntgenröhre um Sie herum. So entstehen viele einzelne Schichtbilder. Diese zeigen zum Beispiel Organe, Knochen und Gewebe sehr detailliert. Ärzt:innen können so Veränderungen im Körper gut erkennen und genauer einordnen.
Die Untersuchung ist in der Regel schnell und unkompliziert. In manchen Fällen wird ein Kontrastmittel eingesetzt, damit bestimmte Bereiche besser sichtbar sind. Dieses erhalten Sie meist über eine Vene im Arm. Bei Untersuchungen des Bauchraums kann es zusätzlich notwendig sein, ein Kontrastmittel zu trinken. Vor der Untersuchung erklären wir Ihnen alles in Ruhe.
Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlen. Deshalb wird im Vorfeld immer sorgfältig geprüft, ob die Untersuchung sinnvoll ist. Während der Untersuchung wird die Strahlendosis so gering wie möglich gehalten.
Sie können außerdem dazu beitragen, unnötige Wiederholungsuntersuchungen zu vermeiden, indem Sie einen Röntgenpass führen und zu Ihren Terminen mitbringen.
Die digitale Subtraktions-Angiographie, kurz DSA, ist eine spezielle Untersuchung zur Darstellung von Blutgefäßen mit Röntgentechnik und Kontrastmittel. Die Bilder werden digital verarbeitet, sodass andere Strukturen wie Knochen ausgeblendet werden und die Gefäße besonders gut sichtbar sind.
Die DSA wird eingesetzt, wenn andere Verfahren nicht ausreichen, um Gefäße genau zu beurteilen. Dafür wird meist in der Leiste eine Arterie punktiert und ein dünner Katheter bis zur Untersuchungsregion vorgeschoben. Über diesen wird das Kontrastmittel gegeben.
Während der Untersuchung können Gefäße bei Bedarf auch direkt behandelt werden, zum Beispiel indem Engstellen erweitert oder Blutungen gezielt gestillt werden.
Nach der Untersuchung ist es wichtig, einige Stunden ruhig zu liegen, damit die Punktionsstelle gut verheilen kann.
Die Durchleuchtung (DL) ist eine Weiterentwicklung der klassischen Röntgentechnik. Dabei können nicht nur einzelne Bilder aufgenommen werden, sondern es ist auch eine bewegte Darstellung in Echtzeit möglich.
So lassen sich zum Beispiel Funktionsabläufe im Körper gut beurteilen, etwa der Schluckvorgang.
Für viele Untersuchungen wird ein Kontrastmittel eingesetzt, um bestimmte Strukturen besser sichtbar zu machen. Dieses wird je nach Fragestellung individuell ausgewählt und kann über den Mund, den Darm, eine Vene oder in bestimmte Hohlräume des Körpers verabreicht werden.
EOS-Imaging ist ein modernes Verfahren zur Skelettdiagnostik. Damit können hochauflösende Bilder des gesamten Körperskeletts erstellt werden, insbesondere der Wirbelsäule und des Beckens. Dabei ist die Strahlenbelastung im Vergleich zu herkömmlichen Röntgenaufnahmen deutlich reduziert.
Die Aufnahmen entstehen mithilfe von zwei rechtwinklig angeordneten Röntgenstrahlen, die den Körper gleichzeitig erfassen. Dadurch wird der Körper in seiner natürlichen Haltung dargestellt, ohne Größenverzerrung. Dies erleichtert die Beurteilung orthopädischer Fragestellungen wie Fehlstellungen der Wirbelsäule, des Beckens oder der Beine.
Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Sie stehen während der Aufnahme in einer speziellen Kabine, bei Bedarf ist auch eine sitzende Position möglich. Nach der Aufnahme werden die Daten mit einer speziellen Software ausgewertet, die eine sehr genaue Analyse von Achsverhältnissen und Fehlstellungen ermöglicht.
EOS eignet sich besonders für die Untersuchung der Wirbelsäule, des Beckens und der unteren Extremitäten. Für andere Körperregionen ist das Verfahren weniger geeignet.
Die interventionelle Radiologie umfasst schonende Behandlungsverfahren, die mithilfe bildgebender Technik durchgeführt werden. Im Unterschied zu einer Operation sind meist nur kleine Einstiche notwendig, zum Beispiel mit einer Nadel. Viele Eingriffe können in örtlicher Betäubung erfolgen.
Zu den Möglichkeiten gehören unter anderem die Entlastung von Flüssigkeitsansammlungen, die Entnahme von Gewebeproben oder die gezielte Behandlung von Schmerzen. Auch verengte oder verschlossene Blutgefäße können erweitert oder wiedereröffnet werden. Blutungen lassen sich gezielt stillen und in manchen Fällen können Gefäße verschlossen werden, um zum Beispiel Tumore zu behandeln. Medikamente können dabei direkt über feine Katheter an den gewünschten Ort im Körper gebracht werden.
Die Kernspintomographie, kurz MRT, ist ein modernes bildgebendes Verfahren. Dabei entstehen sehr genaue Bilder des Körpers mithilfe eines starken Magnetfeldes und von Radiowellen. Röntgenstrahlen werden nicht verwendet. Wie bei der Computertomographie werden auch hier Schnittbilder des Körpers erstellt, die eine genaue Beurteilung von Organen und Gewebe ermöglichen.
Die Untersuchung kann je nach Fragestellung unterschiedlich lange dauern, meist zwischen etwa zwanzig Minuten und einer Stunde. Währenddessen liegen Sie auf einer Liege in einer röhrenförmigen Öffnung, die an beiden Enden offen ist. Sie stehen während der gesamten Untersuchung über eine Sprechanlage mit dem Team in Kontakt und können sich jederzeit bemerkbar machen.
In manchen Fällen wird ein spezielles Kontrastmittel über eine Vene im Arm verabreicht, um bestimmte Strukturen noch besser sichtbar zu machen. Diese Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich. Vor der Untersuchung klären wir Sie dazu ausführlich auf.
Da das MRT mit einem starken Magnetfeld arbeitet, ist es wichtig, dass Sie uns vorab über Implantate oder Metall im Körper informieren. Bestimmte Herzschrittmacher oder Medikamentenpumpen können eine Untersuchung ausschließen. Auch andere Metallteile im Körper müssen individuell abgeklärt werden. Unser Team prüft dies im Vorfeld sorgfältig mit Ihnen.
Wenn Sie sich in engen Räumen unwohl fühlen, sprechen Sie uns bitte an. Bei Bedarf können wir Ihnen ein beruhigendes Medikament geben. Bitte beachten Sie, dass Sie danach für den Rest des Tages nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.
Die MR-Angiographie ist eine spezielle MRT-Untersuchung zur Darstellung von Blutgefäßen. So lassen sich Gefäßveränderungen und Verengungen in verschiedenen Körperregionen gut erkennen.
Die MRCP dient der Darstellung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Sie wird unter anderem zur Abklärung von Gallensteinen oder Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse eingesetzt und kann häufig eine aufwendigere Untersuchung ersetzen.
Die Untersuchung der weiblichen Brust, selten auch der männlichen Brust, hat eine besondere Bedeutung, da Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen zählt und die Heilungschancen durch frühe Erkennung deutlich steigen.
Zentrale Untersuchungsmethode ist die Mammographie. Dabei handelt es sich um eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, die sehr detaillierte Bilder des Brustgewebes liefert. Ergänzend werden hochauflösende digitale Aufnahmen sowie spezielle Detailaufnahmen eingesetzt. Moderne Systeme ermöglichen dabei eine besonders schonende und zugleich sehr präzise Bildgebung. Zusätzlich steht eine spezialisierte Ultraschalluntersuchung der Brust zur Verfügung. Bei bestimmten Fragestellungen kann die Untersuchung durch eine Magnetresonanztomographie ergänzt werden.
Auffällige Veränderungen in der Brust können gezielt mit bildgestützten Verfahren abgeklärt werden, zum Beispiel durch eine Gewebeentnahme unter Ultraschall, Röntgen oder MRT. So lassen sich operative Eingriffe zur reinen Diagnostik häufig vermeiden. Nicht tastbare Veränderungen können zudem vor einer Operation gezielt markiert werden.
Beim Röntgen werden mithilfe von Röntgenstrahlung Bilder vom menschlichen Körper erzeugt. Dabei wird die Strahlung von Knochen und verschiedenen Weichteilen unterschiedlich stark abgeschwächt, sodass ein gut beurteilbares Bild entsteht. So können zum Beispiel Knochenbrüche oder Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden.
Röntgenuntersuchungen sind mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden. Deshalb wird vor jeder Untersuchung sorgfältig geprüft, ob sie notwendig ist. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, einen Röntgenpass zu führen.
Röntgenuntersuchungen werden in vielen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel an den Knochen und Gelenken des Skeletts, am Schädel und an der Wirbelsäule, an den Organen im Brustkorb sowie im Bauchraum. Auch der Magen-Darm-Trakt kann mit Hilfe von Kontrastmitteln dargestellt werden, ebenso die Nieren und die ableitenden Harnwege.
Die Ultraschalldiagnostik wird mit modernen Hochleistungsgeräten durchgeführt. Sie ist ein schonendes Verfahren, bei dem ohne Strahlenbelastung Einblicke in den Körper möglich sind.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt in der Untersuchung von Kindern. Auch bei Erkrankungen der Schilddrüse wird der Ultraschall häufig eingesetzt, oft in Kombination mit nuklearmedizinischen Untersuchungen. Bei auffälligen Befunden in der Mammographie ist eine ergänzende Ultraschalluntersuchung in der Regel ein fester Bestandteil der Abklärung.
Mit der farbkodierten Duplex-Sonographie können Durchblutungsstörungen in den Hals-, Bauch- oder Beinarterien beurteilt werden. Auch Thrombosen in den Bein- und Beckenvenen lassen sich zuverlässig erkennen und im Verlauf kontrollieren.
Darüber hinaus ist der Ultraschall ein wichtiges Hilfsmittel bei gezielten Gewebeentnahmen, zum Beispiel an der Brust, der Schilddrüse oder an Organen im Bauchraum.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
Im Rahmen eines persönlichen Aufklärungsgespräches informieren wir Sie gerne über die verschiedenen minimal-invasiven Behandlungsmöglichkeiten, den Ablauf des Eingriffs und mögliche Risiken.