Diagnostik
Abhängig von den Beschwerden erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Unfallchirurgie oder Orthopädie. Anschließend wird entschieden, ob und welche weiterführende Bildgebung notwendig ist.
Zur Diagnostik des Bewegungsapparates kommen verschiedene radiologische Verfahren zum Einsatz. Die Primärdiagnostik in der Notfallsituation als auch bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates stellt auch heute noch das konventionelle Röntgen dar: Frakturen, Fehlstellungen oder Verschleißerscheinungen an den Gelenken lassen sich durch Standardaufnahmen und ergänzende Spezialaufnahmen in vielen Fällen sicher diagnostizieren. Schwerverletzte oder polytraumatisierte Patientinnen und Patienten werden in den Notaufnahmen des Klinikums mittels Spiral-CT untersucht: Mit diesem Verfahren wird in wenigen Sekunden der gesamte Körper von Kopf-bis Fuß abgetastet und neben Verletzungen des Bewegungsapparates auch lebensbedrohliche Verletzungen an den inneren Organen oder Hirnblutungen erfasst. Die „Trauma-CTs“ werden durch Radiologinnen und Radiologen unmittelbar nach der Untersuchung ausgewertet und sofort mit dem multidisziplinären Trauma-Team (bestehend aus Unfallchirurgie, Radiologie, Neurochirurgie, Anästhesie u.a.) besprochen, um über die weitere Behandlung, erforderliche Operationen etc. zu entscheiden.
Therapie
Für eine genauere Untersuchung des Bewegungsapparates, z.B. der Wirbelsäule oder der großen Gelenke, kommt häufig die Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Die MRT ermöglicht eine sehr gute Beurteilung des Knochens, des Gelenkknorpels, aber auch des Kapselapparates und der verschiedenen Muskeln, die insbesondere bei Sportverletzungen und degenerativen Erkrankungen, wie der Arthrose, betroffen sind.
Für Patienten mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und -skoliosen bieten wir eine EOS-Untersuchung an: Bei diesem Röntgenverfahren wird das gesamte Achsenskelett im Stehen in zwei Ebenen verzerrungsfrei dargestellt, so dass Haltung und Fehlbelastungen besser diagnostiziert werden können. Über die Wahl des richtigen Untersuchungsverfahrens stimmen wir uns eng mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin ab. Für diese Untersuchungen benötigen wir in der Regel kein Kontrastmittel; sie sind schmerzfrei und dauern in der Regel wenige Minuten. Wir informieren Sie vor der Untersuchung ausführlich über den Ablauf, den Einsatz von Kontrastmitteln und eine eventuelle Belastung durch Röntgenstrahlen.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
Im Rahmen eines persönlichen Aufklärungsgespräches informieren wir Sie gerne über die verschiedenen minimal-invasiven Behandlungsmöglichkeiten, den Ablauf des Eingriffs und mögliche Risiken.