Klinikum der Universität Witten / Herdecke

Schwerpunkt
Gehirn & Rückenmark

Die neuroradiologische Untersuchung des Gehirns und des Rückenmarks bildet einen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt unserer Klinik. Zusammen mit den Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie bilden wir das Neurozentrum. Wir bieten modernste Techniken zur Abklärung und minimal-invasiven Behandlung der verschiedenen Krankheitsbilder, einschließlich der Hochfeld-MRT (3 Tesla) und funktioneller Verfahren an.

Diagnostik und Therapie

Zu den wichtigsten neurologischen Krankheitsbildern zählen u.a. Schlaganfall, Hirnblutungen, Multiple Sklerose, Epilepsie, Morbus Parkinson und Hirntumoren. Die Symptome sind vielfältig und abhängig von der betroffenen Hirn- oder Rückenmarkregion. Typische Symptome eines akuten Schlaganfalls sind z.B. Sprachstörungen, schmerzlose Lähmungen einer Körperhälfte oder eine Bewusstseinstrübung. Ein Bandscheibenvorfall der Wirbelsäule äußert sich hingegen mit ausstrahlenden Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Schwäche in einem Arm oder ein Bein. 
Aufgrund der unterschiedlichen Beschwerden erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung durch eine Neurologin oder einen Neurologen bzw. eine Neurochirurgin oder einen Neurochirurgen. Auf dieser Grundlage wird die weitere apparative Diagnostik gezielt geplant.

Diagnose

In der Neuroradiologie kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. In der Notfalldiagnostik, z.B. beim akuten Schlaganfall, wird meist eine Computertomographie des Schädels, teilweise mit Darstellung der Hirngefäße (CT-Angiographie) und der Gewebedurchblutung (CT-Perfusion) angefertigt. 

Für eine weitergehende Untersuchung des Gehirns, des Rückenmarks oder der peripheren Nerven kommt dann die Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Die MRT ermöglicht eine hochauflösende anatomische Darstellung der neuronalen Strukturen sowie spektroskopische und funktionelle Messungen von Stoffwechselvorgängen (fMRT, Spektroskopie), mit denen wichtige Informationen über entzündliche, tumoröse oder therapeutische Veränderungen gewonnen werden können. 

Über die Wahl des richtigen Untersuchungsverfahrens stimmen wir uns eng mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin ab. Die Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Wir informieren Sie vor der Untersuchung ausführlich über den Ablauf, den Einsatz von Kontrastmitteln.

Therapie

Viele Erkrankungen der Hirngefäße können heute über einen dünnen Kunststoffkatheter minimal-invasiv behandelt werden. So können Engstellen der Hals- und Hirngefäße (z.B. Karotisstenosen) aufgedehnt und durch einen Stent geöffnet werden. Gefäßmalformationen, -fisteln und Hirnaneurysmen können durch Platinspiralen (Coils), Implantate oder Flüssigkleber verschlossen werden. Unsere Klinik ist auf diese Eingriffe spezialisiert und führt sie in großer Zahl sicher durch.  Bei einem Aufklärungsgespräch informieren wir Sie gerne über die verschiedenen minimal-invasiven Behandlungsmöglichkeiten, den Ablauf des Eingriffs und mögliche Risiken.

Wir sind gern für Sie da.

In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.

Im Rahmen eines persönlichen Aufklärungsgespräches informieren wir Sie gerne über die verschiedenen minimal-invasiven Behandlungsmöglichkeiten, den Ablauf des Eingriffs und mögliche Risiken. 

Sekretariat
Tanja Blumenschein

Weitere Schwerpunkte