Klinikum der Universität Witten / Herdecke
Klinikum der Universität Witten / Herdecke
Kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen sind bei Schlaganfällen und Hirnaneurysmen entscheidend für den Behandlungserfolg.
| Susanne Riese - Unternehmenskommunikation

Neurozentrum des KlinikumsDO gehört zu den leistungsstärksten Einrichtungen

Wenn bei einem Schlaganfall oder einem Hirnaneurysma jede Minute zählt, entscheiden Erfahrung, kurze Wege und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen über den Behandlungserfolg. Genau diese Voraussetzungen bietet das Neurozentrum des Klinikums Dortmund. Als einzige Klinik in Dortmund vereint es Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie organisatorisch und medizinisch unter einem Dach.

Gemeinsam mit weiteren Fachbereichen wie Gefäßchirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Augenheilkunde werden im Neurozentrum des Klinikums auch hochkomplexe Erkrankungen des Nervensystems interdisziplinär behandelt. Gemeinsame Fallkonferenzen sorgen dafür, dass für jede Patientin und jeden Patienten das individuell beste Therapiekonzept entwickelt wird.

Die Zahlen zeigen, welche Bedeutung das Zentrum inzwischen für die Versorgung in Dortmund und dem östlichen Ruhrgebiet hat. Jährlich werden weit mehr als 300 mechanische Thrombektomien durchgeführt, also Eingriffe, bei denen Blutgerinnsel aus Hirngefäßen entfernt werden.

Behandlung gefährlicher Gefäßerweiterungen

Hinzu kommen zahlreiche Behandlungen von Hirnaneurysmen. Allein in diesem Jahr wurden bereits mehr als 30 Patientinnen und Patienten mit dieser oft lebensbedrohlichen Gefäßerweiterung behandelt. 

Auch bei Verengungen der hirnversorgenden Halsschlagadern und anderer Hirngefäße verfügt das Neurozentrum über große Erfahrung. Für Patientinnen und Patienten stehen sämtliche moderne, konservative, interventionelle und operative Behandlungsverfahren zur Verfügung.

Bei Hirnaneurysmen beraten Expertinnen und Experten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie jeden Fall gemeinsam. Anschließend entscheiden sie, ob ein minimalinvasiver Eingriff über die Blutgefäße oder eine neurochirurgische Operation die bessere Lösung ist. Die Komplikationsrate liegt in beiden Behandlungsbereichen seit Jahren auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau.

Perfekt eingespielte Zusammenarbeit

„Gerade bei neurovaskulären Erkrankungen entscheidet nicht nur die technische Ausstattung, sondern vor allem das perfekt abgestimmte Zusammenspiel aller beteiligten Fachdisziplinen. Dass Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie bei uns unter einem Dach arbeiten, ist daher ein großer Vorteil“, sagt Prof. Dr. Stefan Rohde, Direktor der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie.

Das Neurozentrum ist zugleich akademisch geprägt. Mit den Lehrstühlen für Neurologie und Neuroradiologie der Universität Witten/Herdecke werden Forschung, Lehre und Patientenversorgung eng miteinander verbunden. Innovative diagnostische und therapeutische Verfahren gelangen dadurch frühzeitig in die klinische Anwendung.

Als zertifiziertes Neurovaskuläres Netzwerk Ruhr-Ost koordiniert das Klinikum Dortmund zudem die Zusammenarbeit mit Partnerkliniken der Region. Einheitliche Qualitätsstandards, strukturierte Behandlungspfade und schnelle Verlegungen komplexer Fälle tragen dazu bei, dass Patientinnen und Patienten auch über Dortmund hinaus von einer hochspezialisierten Versorgung profitieren.

 

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