Klinikum der Universität Witten / Herdecke

Schwerpunkt
Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie ist eine Erkrankung des fünften Gesichtsnervs und verursacht plötzlich einschießende, sehr starke Gesichtsschmerzen. Häufig liegt ein Gefäß-Nerven-Konflikt zugrunde. Trotz der heftigen Beschwerden ist die Erkrankung heute gut behandelbar und oft langfristig heilbar.

Diagnostik

Die Trigeminusneuralgie gehört zu den wenigen Erkrankungen, die neurochirurgisch langfristig heilbar sein können. Die Diagnosestellung und erste Therapie erfolgen in der Regel durch die Neurologie. Häufig liegt ein Gefäß-Nerven-Konflikt vor, meist durch einen Ast der Arteria cerebelli superior, der den Nervus trigeminus reizt und die typischen, starken Gesichtsschmerzen auslöst.

Therapie

Besteht ein solcher Gefäß-Nerven-Konflikt, kann eine mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta durchgeführt werden. Dabei wird der Nerv operativ vom komprimierenden Gefäß entlastet und ein Teflonpatch zwischen Nerv und Gefäß platziert, das dauerhaft als schützende Isolationsschicht dient. Dieses Verfahren führt häufig zu langfristiger Beschwerdefreiheit und ermöglicht den Verzicht auf Schmerzmedikamente.

Wir sind für Sie da

In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.

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