Diagnose
Die nuklearmedizinische Diagnostik des Prostatakarzinoms dient insbesondere der Beurteilung der Tumorausbreitung und dem Nachweis von Knochenmetastasen. Ein etabliertes Verfahren ist hierbei die Knochenszintigraphie, die eine sensitive Erfassung ossärer Metastasen ermöglicht und sowohl in der Primärdiagnostik als auch im Verlauf eingesetzt wird.
Terminvereinbarung zur Knochenszintigraphie:
Tel.: +49 231 953 21365
Mo–Do: 08.00 – 12.00 und 12.30 – 16.00 Uhr
Fr: 08.00 – 12.00 und 12.30 – 15.30 Uhr oder
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Ergänzend kann bei ausgewählten Fragestellungen eine PSMA-basierte PET-Bildgebung sinnvoll sein, insbesondere zur weiterführenden Stadieneinteilung oder bei biochemischem Rezidiv. Diese Untersuchungen erfolgen bei uns in enger Kooperation mit externen Partnern. Die Befunde werden interdisziplinär in die weitere diagnostische und therapeutische Planung eingebunden.
Therapie
Die nuklearmedizinische Therapie des Prostatakarzinoms richtet sich vor allem an Patienten mit fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung. Ziel ist eine gezielte Behandlung tumorbefallener Strukturen unter möglichst guter Schonung des umgebenden Gewebes.
PSMA-Radioligandentherapie
Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die PSMA-gerichtete Radioligandentherapie, bei der eine radioaktiv markierte Substanz gezielt an Prostatakarzinomzellen bindet. Dieses Verfahren kommt beim metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom zum Einsatz.
Ablauf der PSMA-Radioligandentherapie:
Die PSMA-Therapie erfolgt i.d.R. über mehrere Zyklen im Abstand von ca. 6 Wochen über eine langsame, intravenöse Infusion auf einer speziellen Station, der sogenannten Nuklidstation (link). Um die Strahlenbelastung der Speicheldrüsen zu reduzieren, werden sie vor und während der Infusion gekühlt. Zum Schutze der Nieren wird der Patient gebeten ausreichend zu trinken und erhält zudem noch eine begleitende Flüssigkeitsinfusion.
Während des 48- bis 72-stündigen stationären Aufenthaltes erfolgen u.a. Kontrollen der vom Patienten ausgehenden Strahlung.
Terminvereinbarung unter:
Tel.: +49 231 953 21365
Mo-Do: 08.00 – 12.00 & 12.30 – 16.00 Uhr
Fr: 08.00 – 15.30 Uhr oder
Tel.: +49 152 270 1319
Mo-Do: 13.00 – 16.00 Uhr
Fr: 13.00 – 15.30 Uhr
Fax: +49 231 953 20060
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Radium-223
Eine weitere Therapieoption ist die Behandlung mit Radium-223, welche für Patienten vorgesehen ist, bei denen überwiegend oder ausschließlich Knochenmetastasen vorliegen. Radium-223 reichert sich gezielt im Knochen an und ermöglicht dort eine lokale Strahlenwirkung, insbesondere zur Behandlung knochenmetastasenbedingter Beschwerden.
Terminvereinbarung unter:
Tel.: +49 231 953 21365
Mo-Do: 08.00 – 12.00 & 12.30 – 16.00 Uhr
Fr: 08.00 – 12.00 & 12.30 – 15.30 Uhr
Fax: +49 231 953 20060
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Die Indikationsstellung und Therapieplanung erfolgen im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards in enger Zusammenarbeit mit Urologie, Onkologie, Strahlentherapie und weiteren beteiligten Fachdisziplinen. Dabei werden alle relevanten Befunde berücksichtigt, um eine individuell abgestimmte Behandlung zu ermöglichen.
Wir sind gern für Sie da.
In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit medizinischer Expertise, moderner Diagnostik und einer Behandlung, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Dabei haben wir ein Ohr für Ihre Fragen, Ihre Sorgen und alles, was Ihnen wichtig ist.
Unser interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand, um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten – kompetent, verlässlich und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit. Vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie Schritt für Schritt.
Ihre Ansprechpersonen
Zentrale Terminvergabe für nuklearmedizinische Untersuchungen
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Fax: +49 231 953 20060
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PSMA-Therapie-Anfrage
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Mo-Do: 08.00 – 12.00 & 12.30 – 16.00 Uhr
Fr: 08.00 – 12.00 & 12.30 – 15.30 Uhr
Tel.:+49 152 2170 1319
werktags 13.00 – 16.00 Uhr
Fax: +49 231 953 20060
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