Klinikum der Universität Witten / Herdecke
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Prof. Dr. Georg Nilius im Gespräch mit Podcaster Sascha Staat.
| Susanne Riese – Unternehmenskommunikation

Podcast „Medizin am Mikrofon“: COPD – wenn die Luft schwindet

COPD entwickelt sich oft schleichend und wird deshalb lange unterschätzt. In der neuen Folge des Podcasts „Medizin am Mikrofon“ erklärt Prof. Dr. Georg Nilius, wie die chronische Lungenerkrankung entsteht, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und warum ein vermeintlich harmloser Raucherhusten immer ernst genommen werden sollte.

COPD gehört weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Die chronische Lungenerkrankung entwickelt sich oft schleichend. Zunehmende Atemnot und Husten werden von vielen Betroffenen zunächst unterschätzt. „Es gibt keinen harmlosen Raucherhusten", sagt Prof. Dr. Georg Nilius, Direktor der Klinik für Lungenheilkunde am Klinikum Dortmund, in der neuen Folge von Medizin am Mikrofon.

Im Gespräch erklärt er, wie COPD entsteht und warum nicht nur das Rauchen, sondern auch Einflüsse in der Kindheit oder am Arbeitsplatz eine Rolle spielen. Dem Lungenspezialisten ist außerdem wichtig, dass sich Betroffene nicht aus Schuldgefühl verstecken („das hilft keinem“), sondern aktiv mit der Erkrankung umgehen und ihr Fortschreiten möglichst zu bremsen.

Außerdem geht es um Therapiemöglichkeiten, die Bedeutung von Bewegung, gesunder Ernährung und Impfungen sowie um das neue Lungenkrebsscreening für Raucherinnen und Raucher. Denn Menschen mit COPD haben ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Auch zu E-Zigaretten und Vaping bezieht Prof. Nilius klar Stellung.

Die neue Podcast-Folge „COPD – wenn die Luft schwindet“ ist ab sofort auf YouTube und Spotify verfügbar.

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