Klinikum der Universität Witten / Herdecke
Klinikum der Universität Witten / Herdecke

Im Falle einer notwendigen Behandlung bieten unsere Räumlichkeiten eine kindgerechte Umgebung, um die Zeit für Erholung nach oder zwischen Behandlungen optimal zu nutzen. Jeder möchte wohl lieber im eigenen Bett und privaten Umfeld genesen – manchmal sind jedoch die fortwährende Beurteilung des Krankheitszustandes, Medikamentengaben über einen Venenzugang oder wiederholte Wundversorgungen und Verbandswechsel unverzichtbar, um eine sichere und bestmögliche Genesung zu erreichen.

Wir haben einige Informationen über ambulante Operationen und stationäre Operationen für Sie zusammengetragen. Alle offenen Fragen klären wir gerne vorab bei der Voruntersuchung oder am Aufnahmetag.

Upload von Untersuchungsdaten

Das Klinikum Dortmund bietet Ihnen die Möglichkeit, digitale radiologische Bilddaten und medizinische Unterlagen zur Mitbehandlung, zur Einholung einer Zweitmeinung oder für andere Anliegen verschlüsselt in unser Datenarchiv hochzuladen. Bitte lesen Sie sich vor dem Upload die Anleitung sorgfältig durch, damit alle Unterlagen vollständig und korrekt übermittelt werden können.

Anleitung zum Upload
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Ambulante Operationen – Ablauf

Ambulante und tageschirurgische Eingriffe werden von Montag bis Freitag durchgeführt. Die Vorteile liegen vor allem in der Verkürzung des Aufenthalts Ihres Kindes in der Klinik. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen zu beurteilen, ob ein solcher Eingriff – nach reiflicher Überlegung – für Ihr Kind angebracht ist.

  • Beschneidung bei Vorhautverengung (Phimose)
  • Entfernung kleiner Zysten, Pigmentflecken, Hautanhängsel und Tumoren der Haut und des Unterhautgewebes
  • Entfernung überzähliger Finger, Handgelenksganglien, schnellender Daumen
  • Operation von Leistenbrüchen und Wasserbrüchen
  • Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Dickdarm, Blase und Luftröhre
  • Entfernung von Metalldrähten nach Knochenbrüchen
  • Ihr Kind ist älter als 1 Jahr.
  • Der Eingriff ist relativ einfach und dauert nicht länger als etwa 60 Minuten.
  • Ihr Kind hat keine akuten Erkrankungen (z. B. Bronchitis, Windpocken).
  • Ihr Kind hat keine schwerwiegende chronische Erkrankung (Herzfehler, Muskelerkrankung).
  • Die Versorgung Ihres Kindes zu Hause durch Sie und Ihre Kinderärztin / Ihren Kinderarzt und ggf. eine häusliche Kinderkrankenpflege ist gesichert.
  • Die Fahrzeit von Ihrer Wohnung zur Klinik beträgt auch bei dichtem Verkehr nicht mehr als 60 Minuten.
  • Sie haben zu Hause für den Notfall ein Telefon.

Zur Klärung aller Fragen und zum Ausschluss akuter Infektionen ist vorher eine vollständige kinderchirurgische Untersuchung Ihres Kindes erforderlich. Diese findet 2 oder 3 Tage vor dem eigentlichen Eingriff statt. Dabei untersucht auch ein Narkosearzt Ihr Kind, beantwortet Ihre Fragen zur Narkoseart und verschreibt die Medikamente, die es am Operationstag zur Beruhigung und zur Vorbereitung der Narkose erhalten wird. Danach erfahren Sie die genaue Uhrzeit, zu der Sie am Morgen des Operationstages mit Ihrem nüchternen Kind in die Klinik kommen sollen.

Diese vorherige Untersuchung und bei Bedarf die Anordnung der Prämedikation ist Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf am Operationstag. Bitte bringen Sie zur Voruntersuchung genügend Zeit sowie alle bisherigen Befunde mit.

Durch die Verkürzung des Aufenthalts in der Klinik werden die Herausforderungen der medizinischen Abläufe nicht verringert, sondern nur auf wenige Stunden konzentriert. Um den Ablauf für Sie durchschaubar und für Ihr Kind so angenehm wie möglich zu machen, möchten wir Ihnen einige Informationen geben:

  • Sollte Ihr Kind in der Nacht zuvor gefiebert, gehustet, geschnupft oder erbrochen haben, muss es jetzt noch einmal ärztlich untersucht werden. Möglicherweise muss der Eingriff aufgrund dieser Symptome verschoben werden.
  • Auf der Station wird Ihr Kind ins Bett gelegt und bekommt möglichst umgehend die Prämedikation als Tropfen oder Saft.
  • Der normale Zeitraum für den Eintritt der Wirkung der vorbereitenden und beruhigenden Medikamente beträgt 45 bis 60 Minuten.
  • Danach wird Ihr Kind in den OP gebracht. Die Begleitung Ihres Kindes bis zur OP-Tür ist möglich. Manchmal ist der Abschied für kurze Zeit auf der Station aber sogar günstiger als vor der OP-Tür, die sich dann schließt.
  • Im OP wird dann vom Narkoseteam (Anästhesist/-in und Fachpflegekraft für Anästhesie) die Narkose eingeleitet und anschließend der besprochene Eingriff durchgeführt.
  • Nach der Operation und der Ausleitung der Narkose wird Ihr Kind für eine Weile im Aufwachraum neben dem OP überwacht. Hier können Sie bereits wieder am Bett Ihres Kindes sitzen und die Aufwachphase beruhigend begleiten.
  • Narkoseeinleitung, Operation, Narkoseausleitung und Zeit im Aufwachraum ergeben also die Gesamtdauer des Aufenthalts im OP.
  • Auf der Station oder im Traumraum soll sich Ihr Kind ausschlafen und wird hinsichtlich möglicher Komplikationen überwacht. Dieser Zeitraum beträgt noch einmal bis zu 4 Stunden.
  • Beim Entlassungsgespräch werden Sie über die weitere Versorgung und Behandlung Ihres Kindes beraten.
  • Bei der Entlassung werden Ihnen ein Brief für die Kinderärztin / den Kinderarzt, ein Rezept oder Schmerzzäpfchen mitgegeben.

Aus diesem Ablauf ergibt sich, dass der gesamte Zeitaufwand am Operationstag bei 6 bis 8 Stunden liegen kann.

Wir planen die Operation Ihres Kindes so in das OP-Programm ein, dass es nach aller Voraussicht nicht zu größeren Verzögerungen zwischen dem Eintreffen in der Klinik und dem Operationsbeginn kommt. Dennoch können sich Verzögerungen aus anderen laufenden Operationen ergeben oder die Folge von Notfällen oder Unfällen sein, die dringlich eingeschoben werden müssen. Dafür haben Sie sicher Verständnis.

  • Zu Hause sollte Ihr Kind am Operationstag Bettruhe einhalten.
  • Geben Sie ihm bitte abends nur leichte Kost, z. B. etwas Tee, einen Zwieback oder ein Butterbrot. Am nächsten Morgen ist wieder eine normale Ernährung möglich.
  • Für normale Wundschmerzen geben wir Ihnen ein Schmerzzäpfchen mit.
  • Bei extremen Wundschmerzen oder anderen Komplikationen rufen Sie Ihre Kinderärztin / Ihren Kinderarzt an oder sofort die Klinik (Telefon +49 231953 21639)

Weitere Behandlung und Nachsorge:

  • Zu Hause sollte Ihr Kind am Operationstag Bettruhe einhalten.
  • Die Nachsorge liegt in aller Regel bei Ihrer Kinderärztin / Ihrem Kinderarzt (einschließlich Fädenziehen, sofern notwendig), nur in Ausnahmefällen in der Klinik.

Weitere Infos für Patientinnen und Patienten

Besteht bei Ihrem Kind eine während der ambulanten Diagnostik erkannte Erkrankung oder angeborene Fehlbildung, wird die ggf. notwendige stationäre Aufnahme in Absprache zwischen Ihnen, Ihrer Kinderärztin / Ihrem Kinderarzt und der Klinik geplant. Zeitpunkt und Dauer des Aufenthalts, Art der Behandlung und eine ggf. mögliche Mitunterbringung können besprochen werden.

Handelt es sich jedoch um eine notfallmäßige Aufnahme, wie nach einem Verkehrsunfall oder aus anderem Anlass (Blinddarmentzündung), wird die Aufnahme in der Regel rasch und ohne ausführliche vorherige Besprechung durchgeführt. In diesem Fall müssen der Situation entsprechend weitere kurzfristige Gespräche geführt werden, um für Sie Abläufe durchschaubar und die Art der Behandlung nachvollziehbar zu machen.

Grundsätzlich versuchen wir, die Mitaufnahme eines Elternteils immer zu ermöglichen. Ist die Mitunterbringung eines Elternteils aus medizinischen Gründen sinnvoll und notwendig, werden die Kosten dafür von der Krankenkasse getragen. Daraus resultiert kein Rechtsanspruch auf Mitaufnahme. Selten und vor allem bei Notfällen kann die Mitunterbringung schwierig oder unmöglich sein.

Patientenaufklärung und Einverständnis

Während eines stationären Aufenthalts können aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen eingreifende, unangenehme oder sogar schmerzhafte Maßnahmen wie z. B. Blutentnahmen, Anlegen von Venenzugängen, Blasenkatheter o. ä. erforderlich werden. Für Behandlungen mit eingreifenden Nebenwirkungen und für Operationen jeder Art in Narkose ist jedoch stets eine ausführliche Aufklärung über die Gründe der Notwendigkeit, das geplante Verfahren sowie mögliche Risiken und Komplikationen sowie die anschließende schriftliche Zustimmung der Sorgeberechtigten erforderlich. Ausnahmen sind nur möglich, wenn eine schwerwiegende akute Gefahr für das Kind besteht, die ein weiteres Abwarten bis zum Gespräch mit den Sorgeberechtigten nicht zulässt.

Das Aufklärungsgespräch über die erforderlichen Therapien und Operationen dient nicht nur der notwendigen juristischen Absicherung, sondern auch dazu, eine gemeinsame Basis für die Behandlung zu schaffen. Die Behandlung ist ja in den meisten Fällen nicht mit der eigentlichen Operation allein erledigt. Das Aufklärungsgespräch soll es allen Beteiligten ermöglichen, der gemeinsamen Verantwortung für das Kind gerecht zu werden, aus der auch die Sorgeberechtigten niemanden – selbst bei problematischen Entscheidungen – entlassen kann. In diese Gesprächsführung wird Ihr Kind, je nach Alter und Einsichtsfähigkeit, mit einbezogen.

Ein Krankenhausaufenthalt kann bei Ihrem Kind durch die eventuelle Trennung von Ihnen und der vertrauten Umgebung Unsicherheit und Angst hervorrufen. Es ist auf das für ihn fremde Klinikpersonal angewiesen und kann Untersuchungen und Instrumente als Bedrohung ansehen. Sie können daher zusammen mit Ihrem Kind die Klinik oder die Station besuchen, bevor es zu uns kommt. Es lernt dann die Umgebung und die Pflegepersonen schon kennen und verliert einen Teil seiner Angst. Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass Sie es nicht verlassen werden, verschweigen Sie ihm aber auch nicht, wenn es zur stationären Behandlung bleiben und Unangenehmes oder Schmerzen ertragen muss.

Zur Vorbereitung auf Krankenhausaufenthalte können auch einige gute Kinderbücher dienen, die dem Kind dieses Thema altersgemäß vermitteln.

Notwendige Mitbringsel

Wenn möglich, kann Ihr Kind in der Klinik eigene Kleidung tragen. Bringen Sie deshalb zweckmäßige Kleidungsstücke sowie einige ausgesuchte Spielsachen sowie Kuscheltiere und Kuscheltücher mit. Damit findet Ihr Kind einen Teil vertrauter Umgebung vor. Tablets, Gameboys und ähnliche Geräte können ebenfalls mitgebracht werden. Bedenken Sie bitte, dass der Einsatz dieser Spiele oder auch das Fernsehen im Zimmer zeitlich begrenzt stattfinden sollte.

Bitte sprechen Sie mit der Stationsleitung, wenn Sie besondere Wünsche hinsichtlich Spielzeug oder Beschäftigung haben.

Wenn es Ihnen möglich ist und Sie den Wunsch haben, Ihrem kleinen Kind den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern, indem Sie rund um die Uhr bei ihm bleiben, sind wir bemüht, Ihnen die Mitunterbringung im Zimmer Ihres Kindes anzubieten. Die Möglichkeiten hierfür sind jedoch begrenzt durch den Platzbedarf für die anderen Kinder und die Rücksicht auf deren Bedürfnisse. Bei planbaren Eingriffen empfiehlt es sich deshalb, bereits bei der Anmeldung eine „Mutter/Vater-Kind-Einheit“ zu reservieren.

Bedenken Sie aber auch, dass Ihre dauernde Anwesenheit in dem Zimmer Ihres Kindes auch für Sie selbst eine große Belastung werden kann. Ein Säugling, aber auch ein kleines Kind, kann die Zusammenhänge zwischen seiner Erkrankung und den notwendigen, aber unangenehmen Behandlungsmaßnahmen nicht intellektuell erfassen und wird immer zunächst versuchen, sich dagegen zu wehren bzw. von seinen Eltern erwarten, dass sie es davor schützen. In einer ruhigen, ihm freundlich zugewandten, aber bestimmten und konsequenten Atmosphäre ist es jedoch in der Lage, die unvermeidbaren Unannehmlichkeiten hinzunehmen und sich auch an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie als seine Vertrauensperson Unzufriedenheit, Unsicherheit, Angst, Panik oder Aggressivität empfinden, wird Ihr Kind, das ja durch seine Krankheit noch schlechter dran ist als Sie, dies sehr sensibel registrieren – genauso natürlich auch Ihre Zuversicht, Gelöstheit und Ruhe. Es kann deshalb manchmal für das Kind günstiger sein, wenn Sie es möglichst häufig in der Klinik besuchen und dabei ausgeruht sind, als wenn Sie durch die Krankheit Ihres Kindes, aber auch durch die zusätzlichen Probleme aufgrund Ihrer Abwesenheit von zu Hause selbst am Ende Ihrer Kräfte, aber dauerhaft mit ihm zusammen sind.

Ist Ihre Mitunterbringung im Zimmer Ihres Kindes aus medizinischen Gründen erforderlich, wird die Mitaufnahme von der Krankenkasse getragen. Das gilt auch für Ihre Verpflegung.

Eine andere Möglichkeit, in der Nähe Ihres Kindes zu bleiben, ist die Unterbringung im Elternzimmer in unmittelbarer Nähe der Klinik. Dies ist vor allem für Eltern gedacht, die große Entfernungen von ihrem Wohnort nach Dortmund zurücklegen müssen. Die Unterbringungsmöglichkeiten können Sie mit dem Aufnahmepersonal klären.

Ihr Kind wird sich über Ihren Besuch freuen. Auf allen Stationen können Sie Ihr Kind täglich von 08.00 – 21.00 Uhr besuchen. Gewisse Einschränkungen bestehen mit Rücksicht auf schwer kranke Kinder auf der Intensivstation. Besprechen Sie bitte mit der Stationsleitung spezielle Besuchsmöglichkeiten. Auf einigen Stationen gibt es mittags Ruhezeiten. Diese sind für die schwer kranken Kinder nötig; wir bitten Sie, diese Ruhezeiten zu respektieren.

Für die Besuche von Geschwisterkindern unter 10 Jahren und Freunden gelten gewisse Einschränkungen. Stimmen Sie den Besuch am besten mit der Stationsleitung ab. Die Besucherkinder müssen frei von ansteckenden Erkrankungen und Hautausschlägen sein. In den letzten drei Wochen darf es keinen Kontakt zu Kindern oder Geschwistern mit ansteckenden Krankheiten gegeben haben. Andernfalls könnte nicht nur Ihr Kind, sondern eine ganze Station angesteckt werden.

Die Besuche mit Geschwisterkindern sollten in der Regel nachmittags stattfinden, Ihr krankes Kind nicht überanstrengen und deshalb nicht mehr als zwei Besucher umfassen. Da Sie für Ihre Besucherkinder verantwortlich sind, achten Sie bitte darauf, dass sie nur das Krankenzimmer Ihres eigenen Kindes betreten, nicht jedoch Funktionsräume, Behandlungsräume oder die Zimmer anderer Kinder.

Der Tagesablauf auf der Station wird durch die Erkrankungsart und die Abläufe der pflegerischen und medizinischen Versorgung geprägt. Trotzdem versuchen wir, für Ihr Kind einen einigermaßen normalen Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Kinderglückinsel

Pädagogische Kräfte mit langjähriger, spezieller Erfahrung kümmern sich dem Alter entsprechend um Ihr Kind; gelegentlich müssen Langeweile und Wartezeiten überbrückt werden. Manche Kinder können unter Anleitung spielen und basteln oder erlernen neue Spiele, oder es wird aus Büchern vorgelesen. Spielerischer Umgang erleichtert das Eingewöhnen auf der Station, nimmt Angst vor Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften und baut Stress ab. Auch Eltern werden manchmal in besondere Spielmöglichkeiten eingewiesen, zum Beispiel, wenn sie längere Zeit in einer Eltern-Kind-Einheit zubringen müssen. Die meisten Kinder befinden sich nur wenige Tage in der Klinik, sodass sie vom Schulunterricht „verschont“ bleiben können.

Schule für Kranke

Für Schulkinder, die längere Zeit stationär behandelt werden müssen und deren Gesundheitszustand einen Unterricht zulässt, unterhält die Stadt Dortmund die Schule für Kranke „Frida Kahlo-Schule“. Lehrerinnen und Lehrer der Schule für Kranke kommen ans Bett und können den Unterricht gemäß den Richtlinien und Lehrplänen in Absprache mit der Herkunftsschule erteilen. Manchmal können die Kinder nach dem Klinikaufenthalt länger als sechs Wochen nicht am Schulunterricht teilnehmen. In diesem Fall ist die Schule für Kranke auch bei der Beantragung des Hausunterrichts (ohne zusätzliche Kosten) behilflich. Die Schule für Kranke ist unter der Nummer +49 231 953 19905 zu erreichen. Sie können sich also darauf einstellen und Schreibmaterial sowie Schulbücher für die Fächer, die für die Versetzung wichtig sind, einpacken.

Weitere Programme

Auf den Stationen gibt es weitere Aktivitäten wie den Besuch der Klinik-Clowns, das Studentenprojekt KuMuLi (Kunst, Musik und Literatur am Krankenbett) oder den Besuchsdienst des Kinderschutzbundes für Kinder, die nicht besucht werden können. Auch werden (Vor-)Lesestunden durch die „Grünen Damen“ des Klinikums Dortmund abgehalten.

Als eigenständige Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie sind wir mit ca. 2.300 Behandlungsfällen die größte Kinderchirurgie der Region (Krankenhaussuche | Bundes-Klinik-Atlas). Hinzu kommen über 25.000 ambulante Arztkontakte in unserer Notaufnahme. Wir führen in drei Operationssälen eine große Zahl operativer Eingriffe unter ambulanten und stationären Bedingungen durch. Zwei speziell für die Bedürfnisse der Kinder ausgestattete Stationen, unsere interdisziplinäre Kinderintensivstation und der „Traumraum“, ermöglichen die optimale Betreuung vor und nach einer notwendigen OP.

Als Notaufnahme und Ambulanz bieten wir eine umfassende Notfallversorgung von Kindern (Stufe 3). Wir kümmern uns im Ernstfall kindgerecht um kleine und große Verletzungen und bilden zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Unfallchirurgie ein überregionales Traumazentrum in der Versorgung von Kindern.

Durch die Erkrankung und den Klinikaufenthalt Ihres Kindes ergeben sich manchmal persönliche, soziale oder seelische Probleme. In diesen Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden, in sozialen Fragen (Hilfsmittel, Reha, Kur) der Sozialdienst des Kinderzentrums und die Seelsorge zur Verfügung.

Im Westfälischen Kinderzentrum ist es für uns wichtig, in besonderem Maße die Rechte und Bedürfnisse Ihres Kindes wahrzunehmen, aber auch Ihre Rechte als Eltern oder Sorgeberechtigte zu achten.

Deshalb erhalten Sie in allen Phasen der Untersuchungen und Behandlungen Auskunft von den Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzten Ihrer Station. Auskunft kann auch von Ihnen benannten Personen (z. B. Großeltern) erteilt werden. Telefonische Anfragen unbekannter Personen werden in Wahrung der Persönlichkeitsrechte unserer Patientinnen und Patienten prinzipiell nicht beantwortet. Zögern Sie deshalb nicht, bei besonderen familiären oder persönlichen Situationen mit dem verantwortlichen ärztlichen oder pflegerischen Personal zu sprechen.

Mit der Aufnahme ins Kinderkrankenhaus und der Absprache von Untersuchungen und Behandlungen übernehmen Sie aber auch Pflichten und Verantwortung für die Tätigkeiten, die Sie nach Absprache selbst übernehmen wollen, z. B. hinsichtlich der Einnahme von Medikamenten, der Beobachtung Ihres Kindes oder auch bei der Pflege in einer Eltern-Kind-Einheit. Bei vielen Erkrankungen können Sie aktiv in die Therapie einbezogen werden (z. B. beim Inhalieren, bei Abführmaßnahmen oder beim Umgang mit Ernährungssonden und Überwachungsgeräten). Je älter Ihr Kind ist, umso eher sollte es in die notwendigen Beratungen einbezogen werden und mitentscheiden.

Wie für die erwachsenen Patientinnen und Patienten stehen auch für die Kinder und Eltern eine Patientenfürsprecherin für Beschwerden aktueller oder grundsätzlicher Art zur Verfügung. Sie bzw. er ist verpflichtet, Ihrer Beschwerde nachzugehen und Ursachen im Gespräch mit der Klinikleitung, der Station oder sonstigen Beteiligten (Verwaltung, Krankenkasse) nach Möglichkeit zu beseitigen.

Beschwerden können in mündlicher Form stets direkt bei den beteiligten Kinderkrankenpflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten auf der Station geäußert werden. Eher förmliche Beschwerden können gegenüber der Stationsleitung und der zuständigen Oberärztin / dem zuständigen Oberarzt oder der Klinikdirektion vorgebracht werden. Das Ernstnehmen von Beschwerden oder Anregungen ist für uns selbstverständlich. Schriftliche Beschwerden können in die dafür auf den Stationen eigens angebrachten Kästen geworfen oder im Sekretariat der Klinik abgegeben werden.

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Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Bestandteil der Therapie im Klinikum Dortmund und werden aktiv unterstützt. Sie können sich bei Veranstaltungen präsentieren und Räume für Treffen nutzen. Eine Übersicht der aktiven Gruppen finden Sie auf dieser Seite. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Beratungsstellen & Hilfsangebote

Hier finden Sie eine Übersicht wichtiger Beratungsstellen und Hilfsangebote für unterschiedliche Lebenssituationen. Ob bei Sorgen, Krisen oder in akuten Notlagen – die aufgeführten Anlaufstellen bieten Unterstützung, Orientierung und ein offenes Ohr. Viele Angebote sind kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar.

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